| 21:17 Uhr

Nach zwei Läufen war Schluss

Homburg. David Hauser aus Luxemburg ist gestern seiner Favoritenrolle beim 39. Homburger ADAC -Bergrennens auf der Käshofer Straße gerecht geworden. Der 22-Jährige sicherte sich nach zwei Läufen mit 2:31,348 Minuten auf seinem 500 PS-starken Dallara GP2 den Gesamtsieg klar vor der Konkurrenz Von Merkur-Mitarbeiter Markus Hagen

Homburg. David Hauser aus Luxemburg ist gestern seiner Favoritenrolle beim 39. Homburger ADAC -Bergrennens auf der Käshofer Straße gerecht geworden. Der 22-Jährige sicherte sich nach zwei Läufen mit 2:31,348 Minuten auf seinem 500 PS-starken Dallara GP2 den Gesamtsieg klar vor der Konkurrenz. Auf den dritten Wertungslauf wurde gestern Nachmittag wegen heftiger Regenfälle und einer Ölspur auf der Rennstrecke verzichtet. Auf Platz zwei landete Klaus Hoffmann (Kitzingen) auf einem Opel Astra DTM V8 Coupe in 2:38,723 Minuten vor Herbert Stolz (Innsbruck), der mit seinem Porsche 935 DP II 2:41,31 benötigte.Für David Hauser war es der erste Auftritt beim Homburger Bergrennen. "Es lief bereits im Training sehr gut", erklärte der Student für Ingenieurwesen im Bereich Motorsport, nachdem er bereits am Samstag Bestzeit gefahren war. Spannung versprach das Rennen noch am Sonntagmorgen beim ersten Wertungslauf, als der Luxemburger auf nasser Straße mit 1:24,003 Minuten nur unwesentlich schneller war als Klaus Hoffmann (1:24,071). Herbert Stolz war mit einer tausendstel Sekunde Rückstand Dritter.

Auf trockener Straße ließ es Hauser aber dann krachen. Mit 1:07,344 Minuten fuhr er nicht nur Bestzeit, sondern auch einen neuen Streckenrekord. Diesen hielt bisher Davids Vater Christian mit 1:08,13 Minuten als Gesamtsieger des Homburger Bergrennens im Jahre 2002.

Die Konkurrenz hatte David Hauser im zweiten Lauf um mehr als sieben Sekunden distanziert. "Seit zwei Jahren fahre ich Bergrennen, und in Homburg lief es ausgezeichnet." Hausers großer Konkurrent auf den Gesamtsieg, Guy Demuth aus Luxemburg, der mit 1:06,70 Minuten den Streckenrekord für Trainingsläufe in Homburg hält, büßte auf seinem Osella FA 30 schon im ersten Lauf alle Chancen auf den Gesamtsieg ein. Er würgte beim Start den Motor ab. Dabei war der Rennwagen aber schon durch die Lichtschranke der Zeitnahme gefahren. Gut 20 Sekunden dauerte es, bis Demuth seinen Wagen flott hatte.



David Hauser fährt übrigens keine Meisterschaftsrennen: "Das lässt mein Studium nicht zu, da der Aufwand für die Rennen zu groß ist ", erklärte der freudestrahlende Gesamtsieger vor dem entscheidenden dritten Lauf, bei dem er seine Bestzeit noch einmal angreifen wollte. Doch dazu kam es gestern Nachmittag nicht mehr, nachdem es in Strömen regnete und ein Fahrzeug der unteren Klasse nach einem Motorschaden eine gefährliche Ölspur hinterlassen hatte. Daraufhin entschloss sich die Rennleitung zur Absage nach zwei Läufen. "Bereits im Training ist es sehr gut gelaufen."

David Hauser,

Rennfahrer

 In den unteren Klassen waren elf Lokalmatadore des Homburger Automobilclubs am Start. Foto: Bubel
In den unteren Klassen waren elf Lokalmatadore des Homburger Automobilclubs am Start. Foto: Bubel