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Nach der Pause den Schalter umgelegt

 Jugendnationalspielerin Elisa Burkholder (rechts) machte den Unterschied nach der Pause mit ihren neun Treffern aus. Foto: mw/pma
Jugendnationalspielerin Elisa Burkholder (rechts) machte den Unterschied nach der Pause mit ihren neun Treffern aus. Foto: mw/pma FOTO: mw/pma
Zweibrücken/Bretzenheim. Die erste Frauenmannschaft des SV 64 Zweibrücken hat in der RPS-Oberliga in die Erfolgsspur zurückgefunden. Am Sonntagnachmittag gewann der Tabellenzweite bei der SG Mainz-Bretzenheim mit 34:25 (12:12). cg

Die Frauen-Handballmannschaft des SV 64 hat nach schwächeren Vorstellungen in den vergangenen Wochen wieder zu ihrer alten Stärke zurückgefunden. Am Sonntag gewann die Mannschaft von Trainer Martin Schwarzwald das schwere Auswärtsspiel bei der SG Mainz-Bretzenheim mit 25:34 (12:12). Ausschlaggebend war eine deutliche Leistungssteigerung nach der Pause.

Dabei war die Personalsituation der 64er alles andere als rosig. Für die erkrankte Torhüterin Daphne Huber nahm der SV-Trainer die Jugendtorhüterin Nina Jäger in den Kader. Zudem war Torjägerin Joline Müller gesundheitlich angeschlagen, und Elisa Burkholder hatte bereits das B-Jugendspiel, ebenfalls gegen Bretzenheim, in den Beinen.

Dennoch verbuchten die Gäste einen gelungenen Start mit einer 5:2-Führung, wobei Müller alle Treffer erzielte. Aber in den folgenden zehn Minuten riss der Faden, die Mannschaft erzielte keinen Treffer, und die Gastgeber drehten die Partie in eine 9:5-Führung. Überragende Spielerin war in dieser Phase die Bretzenheimer Torfrau.

Der SV-Trainer reagierte und stellte in der einminütigen Spielunterbrechung (Team-Time-out) nach 14 Minuten seine Mannschaft neu ein. Danach lief es wesentlich besser, und Nadine Zellmer schaffte per Heber den 9:9-Ausgleich. Danach vermochte sich keine Mannschaft mehr entscheidend abzusetzen, sodass es mit 12:12 in die Pause ging.

Zunächst verlief das Spiel bis zum 17:17 weiter eng, ehe sich die SV-Frauen auf 21:17 absetzten. Zwar kamen die Bretzenheimer beim 20:21 noch einmal bedrohlich heran, aber anschließend kam der große Auftritt von Elisa Burkholder, die neun ihrer zwölf Tore in der zweiten Halbzeit erzielte. "Elisa hatte großen Anteil, dass wir uns bis auf 29:22 absetzen konnten", lobte Martin Schwarzwald. Aber diesem Zeitpunkt dominierte der Tabellenzweite die Partie und hielt die Gastgeberinnen mit bis zu sechs Toren auf Distanz.

"Es war toll, wie sich meine Mannschaft 60 Minuten zerrissen hat", freute sich der SV-Trainer, dessen Team nun drei Wochen Zeit hat, um sich auf die weiteren Aufgaben vorzubereiten.

Zum Thema:

Auf einen BlickSV 64-Frauen: Jana Specht, Nina Jäger, Daphne Huber (n. e.) - Joline Müller 13/5, Elisa Burkholder 12, Nadine Zellmer 4, Laura Witzgall 3, Katharina Koch 1, Katharina Handermann 1, Janina Gauf, Ina Sohns, Sarah Witzgall, Annika Schlegel. cg