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Formel 1
„Prozession“ in Monte Carlo sorgt für viel Kritik

Monte Carlo. Das größte Ereignis der Formel 1 – der Große Preis von Monaco – war am Ende mal wieder ein zähes Stück. Und die Welt hörte zu, als Lewis Hamilton bei der Zieldurchfahrt sein ernüchterndes Fazit in den Boxenfunk raunte.

„Gott sei Dank ist das vorbei – das war das langweiligste Rennen meines Lebens.“ 78 Runden ohne Höhepunkte, die ersten Sechs am Start waren die ersten Sechs im Ziel, und Daniel Ricciardo gewann die Prozession als Bummelfahrer. Dem Red-Bull-Piloten fehlten schon früh zwei Gänge, aber selbst langsame Autos sind in Monaco auf den engen Straßen kaum zu überholen. Für Ex-Weltmeister Fernando Alonso war es gar das langweiligste Rennen „in der Geschichte“ der Königsklasse: „Der Sport muss ein wenig über die Show nachdenken, so ist es nur enttäuschend.“