| 09:08 Uhr

Formel-1-Start in Australien
Ferrari-Star Vettel: „Es war nicht unser Tag“

 Sebastian Vettel wurde beim Saisonauftakt in Melbourne nur Vierter. Foto: Nelson Antoine/AP
Sebastian Vettel wurde beim Saisonauftakt in Melbourne nur Vierter. Foto: Nelson Antoine/AP
Melbourne. Fragen an den Ferrari-Piloten Sebastian Vettel nach dem vierten Platz beim Formel-1-Saisonauftakt in Australien: Aufgezeichnet von Christian Hollmann, dpa

Frage: Wie haben Sie das Rennen erlebt?

Sebastian Vettel: Es war nicht unser Tag, wir waren nicht schnell genug. Wir wissen noch nicht warum. Wir haben zwar ordentlich Punkte geholt, aber nicht das Resultat, das wir erwartet haben.

Frage: Woran lag es denn, dass Sie nicht mit der Spitze mithalten konnten?



Vettel: Es gibt viele Gründe, natürlich sind wir am Schauen. Im Moment ist es uns nicht ganz klar, so hätten wir uns das nicht ausgesucht. Ich hatte im letzten Drittel unheimlich Probleme mit den Reifen, hatte unheimlich zu kämpfen. Die Reifen waren am Ende zerstört. Ich habe dann nur noch probiert, das Auto nach Hause zu bringen. Die anderen haben offensichtlich das Problem nicht gehabt, also haben wir irgendwas verpasst.

Frage: Bei den Testfahrten haben Sie noch die Bestzeit hingelegt. Was ist seitdem passiert?

Vettel: Die Wintertests waren wirklich gut. Da habe ich auch gesagt, dass wir ein gutes Auto haben. Hier waren wir das ganze Wochenende nicht zufrieden mit dem Auto. Es war nicht die starke Form, die wir vor ein paar Wochen hatten. Wir müssen das jetzt verstehen, aber das nächste Rennen kommt bald. Jetzt müssen wir sehen, was wir tun können. Es war überraschend und schockierend, wie schnell Mercedes war.

Frage: Kurz vor Schluss kam ihr neuer Teamkollege Charles Leclerc noch ganz nah heran. Was war da los?

Vettel: Ich wusste, dass er schneller ist, unter normalen Umständen wäre er durchgegangen, ich hätte nicht dagegenhalten können. Den Speed hatte er.

Frage: Was bedeutet diese Niederlage für die WM?

Vettel: Es war jetzt ein Rennen. Mercedes ist sehr stark, der Rest weit dahinter. Aber es ist ein langes Jahr.

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