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Formel 1
Darauf muss man beim Großen Preis von Russland achten

 Sebastian Vettel steht beim Grand Prix in Sotschi erneut unter Druck. Foto: Luca Bruno/AP
Sebastian Vettel steht beim Grand Prix in Sotschi erneut unter Druck. Foto: Luca Bruno/AP
Sotschi. Ferrari mit Polesetter Charles Leclerc und dem viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel greift heute beim Großen Preis von Russland nach dem nächsten Formel-1-Sieg. Leclerc geht als Favorit in den Grand Prix in Sotschi, der Heppenheimer Vettel hofft auch auf ein Top-Resultat. dpa

ÜBERFLIEGER: Wer soll Charles Leclerc aufhalten? Mit seiner vierten Pole Position nacheinander unterstrich der 21 Jahre alte Monegasse am Samstag seine aktuell herausragende Form. Mehr als vier Zehntelsekunden lag er in der Qualifikation vor der Konkurrenz. Für den Youngster geht es am Schwarzen Meer um seinen dritten Saisonsieg. In der Gesamtwertung könnte er sich so noch weiter von Vettel absetzen.

ANGESCHLAGEN: Nur eine Woche nach seinem Triumph in Singapur steht Vettel in Russland schon wieder gehörig unter Druck. Weder in den Trainings noch im Qualifying konnte der 32-Jährige etwas gegen Leclerc ausrichten. Neunmal nacheinander unterlag er zuletzt in der Qualifikation. Auf einen Sieg in Sotschi wartet Vettel noch, sein bestes Ergebnis sind zwei zweite Plätze 2015 und 2017.

SPIELVERDERBER: Mit drei Erfolgen ist Hamilton der Rekordsieger in Russland. Zu seiner eigenen Überraschung schaffte es der fünfmalige Weltmeister in der Startaufstellung zwischen die Ferrari - und er will die starke Scuderia nun auch im Rennen ärgern. „Ich hoffe, wir können den Druck hochhalten und Mercedes einen guten Kampf liefern“, sagte der 34 Jahre alte Brite. Der souveräne WM-Spitzenreiter konnte seit der Sommerpause noch nicht gewinnen.



SERIE: Niemand außer Mercedes konnte seit der Rennpremiere in Sotschi 2014 gewinnen. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass sich das nun ändert. „Wir haben im Moment nicht mehr das schnellste Paket“, sagte Motorsportchef Toto Wolff am Samstagabend zur Situation bei den Silberpfeilen. Man müsse „den Rückstand so anerkennen“, sagte der Österreicher: „Wir erwarten nicht, die nächsten Wochen zu dominieren. Aber wir geben nicht auf.“

WETTER: Eigentlich war für Samstag zur Qualifikation starker Regen angekündigt, doch überraschend schien die Sonne. Auch zum Grand Prix gibt es wohl wechselhafte Bedingungen mit nicht so geringer Regenwahrscheinlichkeit. „Wir hätten nichts dagegen, wenn es regnet“, sagte Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas. Laut des Finnen wäre Ferraris Vorteil des stärkeren Motors auf einer nassen Strecke längst nicht ganz so groß.

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