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Mit dem letzten Aufgebot angetreten

Zweibrücken. Die Wiedergutmachung für die schwache Vorstellung im letzten Heimspiel gegen Wittlich ist den Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken am Samstagabend in der RPS-Oberliga beim TSV Kandel relativ locker gelungen

Zweibrücken. Die Wiedergutmachung für die schwache Vorstellung im letzten Heimspiel gegen Wittlich ist den Handballerinnen des SV 64 Zweibrücken am Samstagabend in der RPS-Oberliga beim TSV Kandel relativ locker gelungen. "Wir haben mit unserem letzten Aufgebot nicht gut gespielt, am Ende aber dennoch recht deutlich gewonnen", stellte SV-Trainer Axel Koch im Rückblick auf den 28:23 (14:11)-Sieg beim Elften fest.Kleiner Spielerkader Da Katharina Leonhardt krankheitsbedingt nur sporadisch eingesetzt werden konnte, und Linda Veris und Marion Weick fehlten, war der Zweibrücker Spielerkader merklich geschrumpft. Nach dem 5:4-Zwischenstand zogen die 64erinnen in ihrer stärksten Phase über 9:4 auf 12:6 davon, bevor sie nach einem kurzen Einbruch mit einer 14:11-Führung in die Pause gingen.Wechselhaft verlief dann auch die zweite Hälfte. Wohl führten die Gäste in der 40. Spielminute mit 10:15, doch es blieb weiter spannend, nachdem Alexandra Depta mit einem Siebenmeter scheiterte. Kandel kam noch einmal bedrohlich auf 17:20 heran. "Mit einer stark aufspielenden Dagmar Vössing, die sowohl im Angriff als auch in der Abwehr überzeugte, sind wir dann wieder weggezogen", freute sich Axel Koch aber über den Zwischenspurt zum 25:17, der gleichzeitig die Vorentscheidung bedeutete. Dies brachte jedoch keine Sicherheit. Denn seine Mannschaft leistete sich im weiteren Spielverlauf noch zahlreiche Fehlversuche, am Ende reichte es aber zum klaren 28:23-Auswärtssieg. cgSV 64-Torschützen: Katharina Leonhardt 6/1, Alexandra Depta 5/4, Kathrin Leiner 5/1, Dagmar Vössing 3, Sarah Witzgall 3, Laura Witzgall 3, Denise Krämer 2 und Franzi Herrmann 1.