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Mexiko gewinnt Gold Cup gegen Schäfers Jamaika

Philadelphia. Mexiko hat das Finale des Gold Cups gegen die von Winfried Schäfer trainierte Fußball-Nationalmannschaft Jamaikas mit 3:1 (1:0) gewonnen und sich damit den siebten Titel geholt. Für die überlegenen Mexikaner erzielten am Sonntagabend in Philadelphia Andres Guardado (31.), Jesus Manuel Corona (47.), Oribe Peralta (61.) die Treffer. sid/dpa

Für die "Reggae Boys" konnte Darren Mattocks (80.) im Finale der nord- und mittelamerikanischen Fußballmeisterschaft nur noch verkürzen. "Niemand, wirklich niemand hat uns vor dem Turnier eine Chance eingeräumt", sagte der deutsche Trainer der Jamaikaner nach der Finalniederlage. Dann griff der 65-Jährige nach seiner Medaille: "Für mich ist es kein Silber, es ist Gold . Jamaika muss auf dieses Team stolz sein."

Als erster Mannschaft aus der Karibik war es Schäfer und Co. gelungen, bei der Meisterschaft des Concacaf-Verbandes ins Finale einzuziehen. Dass sich Rekordsieger Mexiko beim Duell in Philadelphia als eine Nummer zu groß erwies, konnte die Freude über das beste Abschneiden Jamaikas in der Turniergeschichte nur kurz trüben. "Die Jungs waren wunderbar, wir haben über das Limit hinaus gespielt", erklärte Schäfer. "Nur die Qualifikation für die Fußball-WM 1998 kann mit diesem Moment in der jamaikanischen Fußballgeschichte konkurrieren", umschrieb die Zeitung "Jamaica Observer" die Bedeutung für den 76. der Fifa-Weltrangliste.

Rekordsieger Mexiko winkt dagegen auch die Teilnahme am Confederations Cup 2017 in Russland, der Generalprobe für die WM 2018. Dazu muss sich Mexiko gegen den Sieger von 2013, die USA, in einem Playoff-Duell durchsetzen, die den Gold Cup fünf Mal gewannen.