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MERKUR KOMPAKT

SportBerti Vogts soll bis 2014 bleibenBaku/Moskau. Aserbaidschans Fußballverband hat die Verlängerung des Vertrags mit Nationaltrainer Berti Vogts bis 2014 beschlossen. Die einstimmige Entscheidung sei auf einer Sitzung der Verbandsführung getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung gestern

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Berti Vogts soll

bis 2014 bleiben



Baku/Moskau. Aserbaidschans Fußballverband hat die Verlängerung des Vertrags mit Nationaltrainer Berti Vogts bis 2014 beschlossen. Die einstimmige Entscheidung sei auf einer Sitzung der Verbandsführung getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung gestern. Offen blieb zunächst, ob auch Vogts zur Fortsetzung seiner Arbeit in dem Kaukasus-Staat bereit ist. Zuletzt hatte der 64-Jährige mehrfach von einem möglichen Abschied zum Jahresende gesprochen. dpa

Rummenigge fordert höhere TV-Einnahmen

München. Karl-Heinz Rummenigge fordert vor den anstehenden Verhandlungen über neue TV-Verträge höhere Einnahmen für die Fußball-Bundesligisten. Sollten die deutschen Clubs nicht Licht am Ende des Tunnels sehen, würden die Bundesliga-Vereine international bald einen massiven Wettbewerbsnachteil erfahren, sagte der Vorstandschef des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München. In einem wirtschaftlich am Boden liegenden Land wie Italien würden die Clubs eine Milliarde Euro und damit dreimal mehr als in Deutschland kassieren. dapd

Rafati weiter in stationärer Behandlung

Hannover. Fußball-Schiedsrichter Babak Rafati befindet sich elf Tage nach seinem Suizidversuch noch immer in stationärer Behandlung. Das bestätigte Rafatis Anwalt Sven Menke gestern in Hannover. "Körperlich ist er soweit wieder hergestellt", sagte Menke. Sein Mandant werde aber weiterhin psychologisch behandelt. Hintergrund sind Depressionen, die zum Suizidversuch geführt haben sollen. dpa

Becherwurf-Prozess: Angeklagter verurteilt

Hamburg. Im Prozess um den Bierbecherwurf-Skandal beim Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli ist der Angeklagte vor dem Amtsgericht Hamburg-Mitte gestern zu einer Geldstrafe in Höhe von 12 000 Euro auf Bewährung verurteilt worden. Außerdem muss der Angeklagte eine Geldbuße von 3000 Euro zahlen, die zur Hälfte als Schmerzensgeld an den vom Becher getroffenen Schiedsrichter-Assistenten Stephan Schiffner geht. Die andere Hälfte kommt der Sepp-Herberger-Stiftung zugute. sid

Felix Magath bestraft

Spieler mit Schweigen

Wolfsburg. Schweigen statt Fluchen: Felix Magath setzt nach der enttäuschenden Niederlage des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg beim FC Augsburg auf ungewöhnliche Maßnahmen. Wie die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" berichtet, schweigt Magath seine Profis konsequent an und straft sie mit Missachtung. Statt auf große Reden setzt der 58-Jährige auf intensives Zweikampf-Training. Die Analyse der 0:2-Niederlage in Augsburg überließ Magath seinen Spielern. dapd