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Meier steht in Frankfurt wieder in den Startlöchern

Frankfurt. Diese Bilder aus den vergangenen Tagen dürften jedem Fan von Eintracht Frankfurt Hoffnung machen: Alexander Meier, wie er schmerzfrei über den Trainingsplatz läuft. Und Alexander Meier, wie er im internen Spielchen am Freitag zwei Tore schießt. Agentur

Vor dem Heimspiel gegen den FC Augsburg (Sonntag, 15.30 Uhr) ist dank der schweren Verletzung von Nelson Valdez (Kreuzbandriss) mindestens ein Platz in der Frankfurter Offensive neu zu vergeben. Und etwas überraschend dürfen darauf nun sogar zwei prominente Namen hoffen, mit deren Comeback in der Fußball-Bundesliga eigentlich etwas später gerechnet worden war: Stefan Aigner und eben Meier, beide schneller als erwartet von schmerzhaften Knieproblemen befreit. "Fakt ist: Beide haben diese Woche durchtrainiert und mussten sich dabei nicht zurücknehmen", sagte Trainer Thomas Schaaf am Freitag. "Ich bin erst mal froh, dass wir diesen Zustand haben."

Ob Aigner und Meier deshalb auch zum Einsatz kommen gegen Augsburg, konnte und wollte der neue Trainer aber noch nicht verraten. Die Frage sei: "Ist es schon so weit, sie in den Kader nehmen zu können? Da will ich mich noch nicht festlegen. Gesund und fit ist noch nicht das Gleiche."

Bei Meier kamen seit dem Antritt von Schaaf und schwachen Auftritten in der Vorbereitung noch die Fragen hinzu: Verliert er seinen Stammplatz an Takashi Inui? Hat der wichtigste Spieler der vergangenen Jahre noch eine Zukunft am Main? Schaaf wehrte sich am Freitag noch einmal gegen den Eindruck, dass es zwischen ihm und Meier ein grundsätzliches Problem gebe. "Es gibt keine Situation, die ich irgendwie beruhigen muss. Wir haben nichts unterlassen und keine Sekunde verpasst, um uns um Alex zu kümmern", sagte der neue Trainer.