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Medaillenvorgaben: Gericht weist Friedrichs Beschwerde ab

Berlin. Die Medaillenvorgaben für deutsche Sportverbände bei Olympischen Spielen haben künftig öffentlich zu sein. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Beschwerde von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gegen die Veröffentlichung olympischer Medaillenvorgaben verworfen

Berlin. Die Medaillenvorgaben für deutsche Sportverbände bei Olympischen Spielen haben künftig öffentlich zu sein. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg hat die Beschwerde von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gegen die Veröffentlichung olympischer Medaillenvorgaben verworfen. "Es besteht ein presserechtlicher Auskunftsanspruch. Daher ist die Beschwerde unzulässig, und wir haben sie verworfen", sagte eine Sprecherin des Oberverwaltungsgerichts gestern. Die Vorgaben für künftige Olympische Spiele müssen demnach veröffentlicht werden, falls sich Journalisten danach erkundigen. Vor den Sommerspielen in London hatten Journalisten vor dem Verwaltungsgericht Berlin das Innenministerium verklagt, um Auskunft über Medaillenvorgaben für die Olympia-Starter zu erhalten. Am 31. Juli bekamen sie recht. Das Innenministerium weigerte sich zunächst dennoch, die Vorgaben zu nennen. dpa