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Maria Riesch: "Jetzt ist das WM-Fieber da"

Val d'Isere. Mit dem Super-G der Damen beginnt heute (13 Uhr/ARD und Eurosport) die 40. alpine Ski-Weltmeisterschaft im französischen Val d'Isere. "Am liebsten möchte man in jeder Disziplin eine Medaille gewinnen", sagte die Deutsche Maria Riesch gestern. Bei ihrer dritten Weltmeisterschaft steht die Partenkirchenerin nicht nur an der Spitze des elfköpfigen deutschen Aufgebots

Val d'Isere. Mit dem Super-G der Damen beginnt heute (13 Uhr/ARD und Eurosport) die 40. alpine Ski-Weltmeisterschaft im französischen Val d'Isere. "Am liebsten möchte man in jeder Disziplin eine Medaille gewinnen", sagte die Deutsche Maria Riesch gestern. Bei ihrer dritten Weltmeisterschaft steht die Partenkirchenerin nicht nur an der Spitze des elfköpfigen deutschen Aufgebots. Sie ist auch erstmals eine Edelmetall-Kandidatin. Die Reisestrapazen - erst in der späten Nacht war die deutsche Delegation im Hotel angekommen - waren bei der gestrigen Besichtigungsfahrt auf der Strecke vergessen. Zwar waren die Verhältnisse schwierig - es herrschte böiger Wind und schlechte Sicht. "Trotzdem ist jetzt ist das WM-Fieber da", freute sich Riesch. Die zehnmalige Siegerin bei Weltcuprennen ist heute bei der ersten Entscheidung bei dieser WM Außenseiterin. "Am größten sind meine Chancen in der Kombination und im Slalom. Aber auch in Abfahrt und Super-G kann alles passieren", erklärte Riesch, die in diesem Winter vier Slalom-Siege feiern durfte. Neben Riesch werden Viktoria Rebensburg aus Kreuth und Gina Stechert aus Oberstdorf heute beim Super-G an den Start gehen. Die letzte Einzelmedaille für deutsche Ski-Rennfahrer liegt acht Jahre zurück: Hilde Gerg holte Bronze im Super-G. Den letzten WM-Titel im Super-Riesenslalom holte 1993 Katja Seizinger. dpa