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Mainzer Zidan entschuldigt sich für Schmähgesänge

Mainz. Angreifer Mohamed Zidan vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 hat sich für die Schmähgesänge Richtung 1. FC Kaiserslautern entschuldigt. "Er ist der Aufforderung des DFB nachgekommen und hat in einem Schreiben sein Bedauern ausgedrückt, dass er sich von den Emotionen hat hinreißen lassen und in einen Fangesang mit eingestimmt hat

Mainz. Angreifer Mohamed Zidan vom Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05 hat sich für die Schmähgesänge Richtung 1. FC Kaiserslautern entschuldigt. "Er ist der Aufforderung des DFB nachgekommen und hat in einem Schreiben sein Bedauern ausgedrückt, dass er sich von den Emotionen hat hinreißen lassen und in einen Fangesang mit eingestimmt hat. Er hat das auch schon gegenüber dem Vorstandsvorsitzenden des 1. FC Kaiserslautern, Stefan Kuntz, und der Fanvertretung des 1. FC Kaiserslautern artikuliert", sagte Mainz-Pressesprecher Tobias Sparwasser. Zidan hatte nach dem 4:0-Heimsieg am vergangenen Wochenende gegen den FCK in der Kurve mit den Mainzer Fans gefeiert. Dabei soll er gemeinsam mit den Anhängern "Scheiß Kaiserslautern" gebrüllt haben.Am Samstag gastiert Zidan mit Mainz bei seinem Ex-Club Borussia Dortmund, von dem er vor der Partie offiziell verabschiedet wird. Ob der Ägypter, der in allen vier Spielen in der Rückrunde getroffen hat, von Beginn an auflaufen wird, ist aber noch offen. "Er steigt heute wieder ins Mannschaftstraining ein", sagte Trainer Thomas Tuchel, nachdem Zidan in der Partie gegen Kaiserslautern wegen einer Oberschenkelprellung 15 Minuten vor dem Schlusspfiff vom Platz musste. Einsatzfähig sein wird dagegen auf jeden Fall Kapitän Nikolce Noveski nach überstandenen Oberschenkelproblemen. dapd

Foto: Silz/dapd