| 22:11 Uhr

Mainz will mehr Einsatz und Leidenschaft zeigen

Mainz. (dpa) Zum Höhepunkt der närrischen Zeit wollen die Fußball-Profis des FSV Mainz 05 keine Spaßbremsen sein. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) soll der Knoten im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen nach dem 0:2 gegen Werder Bremen wieder platzen und das bisher so schlecht gefüllte Auswärtskonto aufgestockt werden. "Immer wenn der Druck steigt, haben wir eine Reaktion gezeigt. Darauf zähle ich auch jetzt. Auswärts liegen Punkte, die wir dringend brauchen", sagte Trainer Martin Schmidt am Donnerstag.

(dpa) Zum Höhepunkt der närrischen Zeit wollen die Fußball-Profis des FSV Mainz 05 keine Spaßbremsen sein. Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) soll der Knoten im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen nach dem 0:2 gegen Werder Bremen wieder platzen und das bisher so schlecht gefüllte Auswärtskonto aufgestockt werden. "Immer wenn der Druck steigt, haben wir eine Reaktion gezeigt. Darauf zähle ich auch jetzt. Auswärts liegen Punkte, die wir dringend brauchen", sagte Trainer Martin Schmidt am Donnerstag.

Die 0:2-Pleite gegen Werder hat aber auch jedem noch einmal klargemacht: Mainz 05 steckt im Abstiegskampf. "Der Klassenerhalt ist für uns immer ein Thema. Es geht um den Kampf um den Klassenerhalt", betonte Schmidt. "Die Vereine, die noch keine 30 Punkte haben, müssen jetzt um die Punkte kämpfen. Unsere nächsten Spiele sind nicht wichtig, sie sind hoch-wichtig."

Der Trainer fordert von seinen Spielern eine andere Einstellung in dieser schwierigen Situation. "Einige mögen gedacht haben, das Bremen-Spiel sei nicht so wichtig", meinte er. Jetzt erwarte er dafür umso mehr Mentalität, Einsatz, Leidenschaft und Motivation.



Selbst der Rosenmontag ist für den 49-Jährigen noch weit entfernt. Und damit auch der Zug durch die Mainzer Gassen, bei dem bis zu acht Spieler auf dem 05-Prunkwagen dabei sein sollen. "Das alles ist nicht in unseren Köpfen", meinte Schmidt. Gut wäre ein Pünktchen in Leverkusen allein schon, damit die Fastnachter und Fans am Montag die geworfenen Bonbons nicht vor lauter Verärgerung wieder zurückwerfen.