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Mainz-Trainer Schmidt will „dreckiges Spiel“ gegen Wolfsburg

Mainz. Lob sei schön, doch Punkte sind besser. "Vielleicht machen wir mal ein dreckiges Spiel, nehmen dafür aber was mit", sagte Trainer Martin Schmidt vor dem Heimspiel in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 15.30 Uhr). Agentur

Sein FSV Mainz 05 habe in den bisherigen Partien gegen die "Großen" der Liga gut mitgehalten, sich aber nicht belohnt. Das soll nun gegen den Tabellendritten und DFB-Pokalsieger anders werden. "Wir sollten nicht so gut sein, dafür effizient", forderte der Schweizer.

Das Team um den ehemaligen Mainzer André Schürrle , der sich auch nach neun Monaten noch keinen Stammplatz beim VfL erkämpfen konnte, wurde am Dienstag in der Champions League beim 0:2 in Eindhoven unter die Lupe genommen. "Was Co-Trainer Peter Perchtold gesehen hat, behalten wir noch für uns. Die Erkenntnis aber fließen in die Spielplanung mit ein", erklärte Schmidt.

Mehr "Galligkeit" erhofft sich Manager Christian Heidel. "Die Mannschaft muss spüren, dass die Fans hinter ihr steht", sagte der 52-Jährige. Es müsse wieder unangenehm für jeden Gegner sein, in der 05-Arena, wo Wolfsburg noch sieglos ist, antreten zu müssen. Der FSV sei sicher nicht der Top-Favorit, deshalb müsse Wolfsburg spüren, dass es nicht gegen elf, sondern mehr als 25 000 gehe. "Aber wir wollen weiter ein faires Publikum sein", erklärte Heidel.

Dass sein Amtskollege Horst Heldt bei Schalke 04 nun seinen Vertrag bis zum Saisonende erfüllen will, interessiert den Wunschkandidaten der "Knappen" nicht. "Ich kommentiere keine Schalker Vorgänge", sagte Heidel. "Ich fühle mich nicht unter Druck. Hier gibt es keine Unruhe. Aber es gibt auch keine täglichen Pressekonferenzen, in denen ich erkläre, dass ich einen Vertrag bis 2017 habe", stellte der umworbene Manager fest.