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Mainz 05: Trainer Tuchel von Bayern-Interesse geschmeichelt

Mainz. Thomas Tuchel ist einer von vielen Namen, die in den vergangenen Wochen und Monaten beim FC Bayern München kursierten. Doch der Mainzer Trainer ist darüber gar nicht unglücklich, sondern fühlt sich geehrt, als möglicher Nachfolger von Bayern-Coach Jupp Heynckes im Gespräch zu sein

Mainz. Thomas Tuchel ist einer von vielen Namen, die in den vergangenen Wochen und Monaten beim FC Bayern München kursierten. Doch der Mainzer Trainer ist darüber gar nicht unglücklich, sondern fühlt sich geehrt, als möglicher Nachfolger von Bayern-Coach Jupp Heynckes im Gespräch zu sein. "Sicherlich ist es schmeichelhaft, wenn ein verdienter Fußballexperte wie Franz Beckenbauer einem zutraut, eine internationale Topmannschaft erfolgreich trainieren zu können", sagte der Coach des FSV Mainz 05.Bayerns Ehrenpräsident hatte Tuchel als möglichen Kandidaten genannt. Der 39-Jährige hat seinen Vertrag bei den Rheinhessen allerdings vor kurzem bis 2015 verlängert. Er fühle sich dort "offensichtlich sehr wohl". Mehr gebe es dazu aktuell nicht zu sagen. Ein eindeutiges Veto hört sich dennoch anders an. Am Samstag (15.30 Uhr) tritt Tuchel mit Mainz beim Rekordmeister in München an, der die Bundesliga-Tabelle mit sechs Punkten anführt. Die Mainzer holten dagegen erst einen Punkt. Trotzdem will sich der 39-Jährige mit seinem Team nicht verstecken. "Es kann nicht für uns der alleinige Anspruch gelten, in München irgendwie zu punkten, denn dazu ist der Gegner individuell viel zu überlegen", sagte Tuchel. Aber: Wer viel investiere, habe auch bessere Chancen auf ein gutes Ergebnis.

Es wäre nicht das erste Mal, dass Tuchel den Bayern ein Bein stellt. Drei von sechs Duellen konnte er mit seinen 05ern für sich entscheiden. Zweimal gewann der FC Bayern, einmal gab es ein Remis. Kein aktueller Bundesliga-Trainer kann eine bessere Bilanz vorweisen. dapd