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Mainz 05 braucht „noch drei bis vier Punkte“ für die Europa League

Mainz. Der FSV Mainz 05 läuft Gefahr, sich um den Lohn einer überdurchschnittlichen Saison in der Fußball-Bundesliga zu bringen. Von der Unbekümmertheit, mit der der Außenseiter aus Rheinhessen in die international relevanten Plätze stürmte, ist nach der ernüchternden 1:2-Derby-Pleite am Sonntag bei Eintracht Frankfurt nichts mehr zu spüren. "Wir müssen uns aufraffen, wir haben die einmalige Chance, Großes zu schaffen", appellierte Christian Clemens. Agentur

Der FSV Mainz 05 läuft Gefahr, sich um den Lohn einer überdurchschnittlichen Saison in der Fußball-Bundesliga zu bringen. Von der Unbekümmertheit, mit der der Außenseiter aus Rheinhessen in die international relevanten Plätze stürmte, ist nach der ernüchternden 1:2-Derby-Pleite am Sonntag bei Eintracht Frankfurt nichts mehr zu spüren. "Wir müssen uns aufraffen, wir haben die einmalige Chance, Großes zu schaffen", appellierte Christian Clemens.

Torhüter Loris Karius unterstellte den Kollegen, unterbewusst einen Schritt weniger gemacht zu haben: "Gegen die Großen rennen wir uns die Lunge aus dem Hals, hier nicht. Die letzte Entschlossenheit hat gefehlt." Die Mainzer ließen sich in ihren Kernkompetenzen von der Eintracht den Schneid abkaufen. Die Frankfurter hatten sich in den 30 Saisonauftritten zuvor nicht als "Kilometer-Fresser" hervorgetan. Liga-Spitze sind die 05er mit über 118 Kilometern im Kollektiv. Im Derby reichte es nur zu 111, die Eintracht rannte drei mehr, war sprintstärker und gewann auch die Zweikampfwertung.

"Momentan kommen wir nicht vorwärts. Es ist nicht so einfach, da vorne zu blieben", analysierte Trainer Martin Schmidt. "Wir brauchen jetzt noch drei bis vier Punkte, um sicher in der Europa League dabei zu sein", rechnete der scheidende Manager Christian Heidel vor.