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Treffen im Januar
Zweibrücker Kegler kämpfen um Bahn und Zukunft

Zweibrücken. Die Kegler aus Zweibrücken kämpfen um den Erhalt ihrer Sportart. Die letzten Bahnen in der Rosenstadt schließen im Sommer, die Zukunft der Sportkegler ist ungewiss. Erste Gespräche sind gelaufen, erste Ideen gesammelt, doch noch ist keine Lösung zum Erhalt des Kegelsports in Zweibrücken in Sicht. Um sich über den Stand der Dinge auszutauschen, veranstaltet der Kegelring (KR) zum Beginn des neuen Jahres eine Infoveranstaltung. Von Fritz Schäfer

Es sollen gemeinsam Wege gefunden werden, nach der Schließung der Bahnen im Roten Ochsen in Ixheim im Sommer 2018 das Aus für die Kegler zu verhindern, erklärt der zweite Vorsitzende des KR Zweibrücken, Nicolai Bastian. Am Mittwoch, 10. Januar, sind alle Kegelsportler und Interessierte ab 19 Uhr daher auf die Bahnen im Roten Ochsen eingeladen.

„Wir wollen den Spielbetrieb für alle Zweibrücker Clubs und Kegler nach der Schließung der letzten Bahnanlage in unserer Stadt gewährleisten“, betont Bastian. Es gehe bei der Veranstaltung auch um die Frage nach möglichen Kooperationen, Spielgemeinschaften und danach, auf welcher Anlage weiter gekegelt werden könnte.

Zudem sei es dem Kegelring wichtig, sein Anliegen eines Kegelbahnneubaus in Zweibrücken auch ins politische Geschehen der Stadt Zweibrücken einzubinden. Betroffen von einer Heimatlosigkeit wären neben den Freizeitkeglern gleich fünf Vereine aus Zweibrücken: die SG, die KSG, die Fortuna Vollkugel, der SKC Rimschweiler und Rot-Weiß Ixheim.