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Zwei Titel in zwei Tagen

 Strahlender Sieger: Felix Drumm feiert Erfolg in Bensheim. Foto: Deines
Strahlender Sieger: Felix Drumm feiert Erfolg in Bensheim. Foto: Deines FOTO: Deines
Queidersbach/Bensheim. Auf ein erfolgreiches Wochenende blickt Radcross-Fahrer Felix Drumm zurück. Am Samstag siegte der Zweibrücker beim Nikolaus-Radcross im pfälzischen Queidersbach. In Bensheim gewann der 20-Jährige den Cross-Grand-Prix in der U23-Eliteklasse und sicherte sich den zweiten Titel innerhalb von 24 Stunden. red/ski

Richtig ins Rollen kommt Radcross-Fahrer Felix Drumm. Der Mörsbacher sicherte sich am Wochenende in zwei Deutschland-Cup-Rennen zwei Siege. Am Samstag setzte sich der 20-Jährige, der für das Focus CX Elite Team startet, beim Nikolaus-Radcross im pfälzischen Queidersbach durch. Am Sonntag folgte der Sieg beim GGEW Cross-Grand-Prix in der U23-Eliteklasse in Bensheim .

Da Drumm in dieser Saison noch kein Deutschland-Cup-Rennen gefahren war und somit keine Punkte hatte, ging er in Queidersbach aus der zweiten Reihe an den Start. Der Mörsbacher hielt sich vom Beginn an auf Position neun, ließ die Favoriten vom Stevens-Racing-Team aus Hamburg, Ole Quast und Michael Schweitzer, nicht aus den Augen. Nach wenigen Runden setzte sich Drumm bereits mit den beiden Favoriten ab, dann fiel auch Schweitzer aus der Gruppe heraus. Drumm versuchte, seinen Begleiter und derzeit Führenden der Cup-Serie, Quast, abzuhängen. Zunächst blieb dieser dran. In der vorletzten Runde zog Felix Drumm nochmals an, konnte seinen Mitstreiter rund 50 Meter distanzieren. Der Mörsbacher hielt das Tempo sehr hoch, sodass Quast nicht mehr aufschließen konnte. Aus 50 Metern wurden dann letztendlich knapp 30 Sekunden.

Am Sonntag legte der 20-Jährige dann noch einen drauf. Der Kurs in Bensheim war Drumm aus den Vorjahren ebenfalls nicht unbekannt. Auch hier gingen die beiden Stevens-Fahrer aus erster Startreihe sofort an die Spitze. Drumm folgte als Vierter. Die beiden Führenden gingen ein sehr hohes Tempo, konnten schnell ihren Vorsprung auf rund 16 Sekunden ausbauen. Dann fiel Quast aus der Spitze heraus. Ab der zweiten Rennhälfte machte Drumm dann Druck, er schloss zu Quast auf. Hängte diesen schließlich ab. Schweitzer hatte aber immer noch 16 Sekunden Vorsprung. Drumm war in der vorletzten Runde unter Zugzwang, er fuhr volles Risiko, verringerte so den Abstand. Bei der Einfahrt zur letzten Runde lagen noch 20 Meter zwischen den beiden Fahrern. Für Felix Drumm war nun der Sieg in greifbarer Nähe. Nach wenigen hundert Metern in der Abschlussrunde gab Schweitzer regelrecht auf, ließ Drumm vorbeiziehen. Der 20-Jährige fuhr Vollgas weiter und ließ Schweitzer, der offensichtlich keine Reserven mehr hatte, stehen. Felix Drumm, sein Trainer Andreas Walzer sowie sein Teamchef Roman Jördens waren mit den beiden Siegen überaus zufrieden.