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Kurzbahnmeisterschaften
Wsf-Schwimmer sammeln zahlreiche Landestitel

 Gut vier Wochen vor den deutschen Kurzbahnmeisterschaften ging Marlene Hüther bei den saarländischen Titelkämpfen an den Start.
Gut vier Wochen vor den deutschen Kurzbahnmeisterschaften ging Marlene Hüther bei den saarländischen Titelkämpfen an den Start. FOTO: picture alliance / dpa / Martin Schutt
Völklingen. Marlene Hüther mit vier Mal Gold bei Kurzbahnmeisterschaften in Völklingen. Neue Rekorde für Lukas Fritzke und Michael Raje.

Reichlich Edelmetall haben die Wassersportfreunde Zweibrücken bei den saarländischen Kurzbahnmeisterschaften gesammelt. In Völklingen gingen allein vier Titel auf das Konto von Marlene Hüther. Bei den Jahrgangstitelkämpfen sicherte die Wsf-Truppe 34 Siege, wobei Lukas Fritzke mit sechs sowie Michael Raje und Leo Ilias Baumann mit je fünf am erfolgreichsten waren.

Mit vier Siegen bei vier Starts wartete Hüther auf. Rund vier Wochen vor der Kurzbahn-DM geben ihre aus vollem Training geschwommenen Siegerzeiten noch keine Auskunft über ihre momentane Form. So siegte sie über die 200-Meter-Freistil in eher mäßigen 2:02,00 Minuten und über die 200 Brust in 2:32,34. Die 100- und 200-Meter-Schmetterling gewann sie in 1:02,45 und 2:16,93 Minuten. Zwei Mal Bronze in der offenen Klasse gewann Jean Marc Emser, der sich über die 200- (1:55,69 min) und die 100-Meter-Freistildistanz (52,54 sec) nur Jonathan Berneburg aus Saarbrücken geschlagen geben musste.

Die jüngste Wsf-Schwimmerin, die zwölfjährige Lea Weißer, sicherte sic über beide Brustdistanzen (100 und 200 m) jeweils die Silbermedaille. Die ein Jahr ältere Alina Hubert gewann insgesamt vier Mal Edelmetall. Auch sie war über die Brustdistanzen mit gleich drei Mal Silber am erfolgreichsten. Im Jahrgang 2003 wurde Evelyn Letkiman jeweils Zweite über die 50 (36,66) und 100 Rücken (1:19). Das größte Programm hatte Noelle Werner, die alle Lang- und Mittelstrecken schwamm – und insgesamt neun Medaillen sammelte. Am stärksten war sie über 800-Meter-Freistil in 9:45,93 Minuten, was jeweils Silber im Jahrgang und der offenen Klasse einbrachte. Gut auch ihre Zeiten über die 400 und 1500 Freistil (4:50,58 und 18:21,54), was Platz drei und vier der offenen Klasse bedeutete. Bei den älteren Schwimmerinnen konnte sich im Jahrgang 1996 Isabelle Theisohn über die 200 Brust durchsetzen.



Bei den Jungs machte mit Leo Ilias Baumann erstmals der mit zehn Jahren jüngste Schwimmer auf sich aufmerksam. Gleich fünf Titel gab es zum Debüt bei Meisterschaften. So gewann er die 50 und 100 Meter Freistil. Mit deutlichem Abstand siegte er zudem über alle drei Rückendistanzen von 50 bis 200 Meter.

Der Zweibrücker Paradejahrgang blieb wie im Vorjahr der Jahrgang 2006. Mit Lukas Fritzke, Michael Raje, Nico Braun und Jacob Herr schwammen gleich vier Mann in die Medaillenränge. Mit sechs Siegen und gleich fünf saarländischen Altersklassenrekorden war Fritzke der beste Wsf-Schwimmer des Wettkampfes. Neue Rekorde schwamm er über die Freistildistanzen 200 (2:15,76), 400 (5:32,17), 800 (9:55,13) und 1500 Meter (18:23,44) sowie über die 200 Lagen (2.35,74). Dem in nichts nach stand Raje mit fünf Siegen und vier saarländischen Bestzeiten. Über die 50 und 100 Meter Brust steigerte er die Bestmarke auf 34,94 Sekunden und 1:20,02 Minuten. Gleich zwei Mal verbesserte er den Rekord über die 50 Meter Schmetterling auf 30,47 Sekunden beim Sieg im Jugendfinale. Herr schließlich gewann die 50 MEter Freistil und Braun gewann drei Mal Silber. Mit insgesamt neun Siegen beherrschten die Zweibrücker auch den Jahrgang 2004. Gleich fünf Mal bei fünf Starts siegte Max Strassel, der über die 100 Meter Freistil (1:00,49) nur knapp die Minutengrenze verfehlte. Stark zeigte er sich auch über die 50 Meter Freistil (27, 40), wo der das Jugendfinale gewann und über die 50 Meter Schmetterling (30,84). Die meisten Starts absolvierte am Wochenende Carl Morris Magold. Drei Mal erfolgreich war er dabei über die Rückendistanzen. Zudem belegte er unter anderem über die Freistildistanzen von 400 bis 1500 Meter je den zweiten Rang. Drei Mal Silber gewann im Jahrgang 2001 Nick Werner. Stark im Jahrgang 2000 war das Duo Jannis Staiger und Christopher Umlauf. Staiger sicherte vier Siege, darunter mit guten Zeiten über die 50 Meter Brust (32,29) und die 100 Meter Lagen (1:06,34min), was zudem Bronze in der offenen Klasse bedeutete. Umlauf wurde Zweiter über die 50 Meter Freistil und Dritter über die 100 Meter Lagen.