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Handball-Oberliga
„Worms ist ein heißes Pflaster“

Zweibrücken. Handball-Oberligist VT Zweibrücken-Saarpfalz will sich mit einem Sieg oben festbeißen. Von Jadran Pesic

(jad) Die Auswärtswochen der VT Zweibrücken-Saarpfalz gehen in die zweite Runde. Am Sonntag sind die Oberligahandballer von Coach Danijel Grgic bei der HSG Worms zu Gast – und wollen sich mit einem Sieg im oberen Tabellendrittel festbeißen.

Spätestens das Unentschieden in der Vorwoche beim TV Mülheim zeigte, dass beim Drittliga-Absteiger noch nicht alles rund läuft. Eine Leistungssteigerung ist aber nötig, um bei der verjüngten HSG am Sonntag, 18 Uhr, zu bestehen. „Ich würde sagen, dass das in Mülheim für uns im Nachhinein eher ein Punktgewinn als -verlust war, nach dieser wirklich schlechten ersten Halbzeit, die wir gespielt haben. Nach der Nachbetrachtung kann man aber auch genauso sagen, dass es ein bisschen bitter war, dass es nicht für beide Punkte gereicht hat. Es hat halt nicht sollen sein“, bewertet Torwart Yannic Klöckner die Leistung aus der Vorwoche. Aus einer insgesamt recht schwachen Vorstellung seiner Mannschaft ragte Klöckner heraus und verdiente sich ein Sonderlob seines Trainers.

Was in den beiden bisherigen Spielen aufgefallen war, ist, dass die Mannschaft um das Kapitänsduo Martin Mokris und Tom Paetow nur schwer in die Partien findet. Auf die Frage nach den Gründen gibt sich Klöckner zunächst etwas ratlos. Er ist sich aber sicher, dass es besser wird, wenn sich die Mannschaft weiter eingespielt hat. Wenn wir wüssten, woran es liegt, würden wir es abstellen. An sich gehen wir immer hochmotiviert zu Werke und wollen von Anfang dem Spiel unserem Stempel aufdrücken“. Vielleicht sei ein Grund in der vergangenen Runde zu finden, wo die VTZ nicht wirkliche viele Erfolge feiern konnten. Obwohl noch etwas Sand im Getriebe zu finden ist, ist die bisherige Ausbeute mit 3:1 Punkten in Ordnung. In Anbetracht dessen, dass bis auf den SV64 Zweibrücken alle anderen Mannschaften bereits mindestens einen Punkt haben liegen lassen, ist schon zu diesem frühen Zeitpunkt zu vermuten, dass es eine sehr ausgeglichene Liga ist.



Auch die HSG Worms hat bereits Punkte liegen lassen. Am ersten Spieltag verloren sie beim Aufsteiger TuS Dansenberg II. Letzte Woche dann schossen sie sich den Frust von der Seele und fertigten zuhause den HC Dillingen-Diefflen klar ab. Die HSG mit ihrem Trainer Marco Tremmel hat vor der Saison ihren Kader stark verändert und vor allem verjüngt. Mit einem Durchschnittsalter von 22 Jahren ist eine Mannschaft zusammengestellt worden, die mittelfristig die 3. Liga anpeilt. Für diese Saison wurde aber zunächst das Minimalziel Klassenerhalt ausgegeben, der in Anbetracht der Stärke des Kaders etwas niedrig gestapelt scheint. Während die VTZ mit einem überschaubaren Kader in die Saison gestartet ist, kann Tremmel bei der HSG aus dem Vollen schöpfen. Nichtsdestotrotz freuen sich die Zweibrücker auf das anstehende Duell. „In den letzten Jahren waren die Partien zwischen beiden Teams, gerade in Worms, immer sehr umkämpf, hitzig und spannend. Worms ist ein heißes Pflaster für uns“ Dennoch wolle die VTZ beide Punkte entführen.

Nach einjähriger Pause hat die VTZ wieder eine zweite Mannschaft, die an deisem Wochenende in die in die Saison startet. Durch den Rückzug aus der Verbandsliga in der Vorsaison beginnt der Neuaufbau in der Bezirksliga Ost. Am Sonntag geht es Auswärts beim TV Merchweiler II darum, einen guten Start hinzulegen.