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Sport-Kolumne
Willkommene Pause vom Fußball

FOTO: Robby Lorenz / SZ
Während in Deutschland der Fußball gerade ruht, schlagen Anfang Januar in den USA regelmäßig die Herzen der Sportfans höher. Es ist wieder Playoff-Zeit in der NFL, der National Football League. Nach der Wildcard-Runde am vergangenen Wochenende kämpfen noch acht Teams um den Einzug in den Super Bowl, der am 4. Februar in Minneapolis steigt. Allein in den USA werden dann über 110 Millionen Zuschauer bei einem der größten Sportevents der Welt mitfiebern. Auf der anderen Seite des großen Teichs sieht das mittlerweile kaum anders aus. Ein eiförmiger Lederball, Cheerleader, Quarterbacks wie Tom Brady, Teams wie die New England Patriots oder Atlanta Falcons, Spielaktionen wie die berüchtigte Hail Mary – Football ist hierzulande längst keine Randsportart mehr. Auch mich hat dieses Football-Fieber gepackt. Regelmäßig schlage ich mir sonntags die Nacht um die Ohren, um ja nur keinen Touchdown zu verpassen. Dass Football in Deutschland inzwischen so populär ist, liegt vor allem an den Fernsehübertragungen und ProSieben Maxx. Man mische launige Kommentatoren mit Experten und binde die Fans in den sozialen Medien mit ein, fertig ist das Erfolgsrezept.

Und wer American Football dennoch nichts abgewinnen kann, dem sei zumindest die Halbzeit-Show beim Super Bowl empfohlen. US-Sänger Justin Timberlake wird 2018 wieder auftreten – 14 Jahre, nachdem er dort mit Janet Jackson für den berühmten Busenblitzer-Skandal sorgte.