| 20:20 Uhr

Verbandsliga Südwest
"Wichtig, aber kein Schicksalsspiel"

Für Tobias Leonhard (blau) und die SG Rieschweiler geht es am Samstag um wichtige Punkte gegen Tabellennachbar Hohenecken.
Für Tobias Leonhard (blau) und die SG Rieschweiler geht es am Samstag um wichtige Punkte gegen Tabellennachbar Hohenecken. FOTO: Martin Wittenmeier / maw
Rieschweiler. Verbandsligist SG Rieschweiler kämpft am Samstagnachmittag beim unmittelbaren Tabellennachbarn TuS Hohenecken um Punkte gegen den Abstieg. Von Martin Wittenmeier

Leistung okay, Punktausbeute dürftig – so bewertet Rieschweilers Trainer Björn Hüther die drei letzten Auftritte seiner Elf in der Verbandsliga Südwest. Nur einen Zähler hat die SGR nach dem 9:0-Schützenfest gegen den Ludwigshafener SC zum Auftakt nach der Winterpause gesammelt. Den aber immerhin gegen den Tabellenzweiten Hassia Bingen, dem man am Ostermontag ein torloses Remis abrang. „Von daher sehe ich das auch nicht so dramatisch“, will Hüther vor dem Auswärtsspiel am Samstag (16 Uhr) beim TuS Hohenecken keinen unnötigen Druck auf seine Mannschaft aufbauen. „Wir haben uns gegen Bingen, deren Etat wahrscheinlich fünfmal so hoch wie unserer ist, und auch davor gegen Fußgönheim (0:2) ordentlich präsentiert. Aber man darf nicht vergessen, dass das der Zweite und der Fünfte der Liga waren. Da schießt man Tore nicht einfach im Vorbeigehen.“ Nichtsdestotrotz müsse man bald wieder mit dem Punkten anfangen.

Auf Zählbares im Abstiegskampf ist nämlich auch der unmittelbare Tabellennachbar angewiesen. Punktgleich mit den Rieschweilern liegt Hohenecken derzeit auf Rang 14. Nur das Torverhältnis trennt beide Teams voneinander. Ein Duell auf Augenhöhe. So sieht es auch Hüther. Von einem Schicksalsspiel will der SGR-Trainer trotzdem nichts wissen. „Ja, die Partie ist wichtig, aber wir haben noch elf Saisonspiele.“ Entschieden werde am Samstag noch gar nichts.

An das Hinspiel denkt Hüther dagegen gerne zurück. Mit 5:1 fertigten die Rieschweiler den TuS Ende September ab. Allerdings, hakt Hüther ein, könne man die aktuelle Hohenecker Mannschaft nicht mehr mit der Elf aus der Vorrunde vergleichen. „Die haben sich im Winter gut verstärkt.“ Dennoch wolle man „selbstbewusst und mutig“ in das Auswärtsspiel gehen. Personell hat sich im Vergleich zu den Vorwochen wenig verändert. „Die Langzeitverletzten werden wohl bis zum Saisonende ausfallen. Die Jungs, die mir momentan zur Verfügung stehen, müssen es in den kommenden Wochen richten.“