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Weit mehr als nur Fußball

 Viele strahlende Gesichter gab es gestern bei der AOK-Spendenübergabe im Sportheim des TuS Wattweiler. Foto: Marco Wille
Viele strahlende Gesichter gab es gestern bei der AOK-Spendenübergabe im Sportheim des TuS Wattweiler. Foto: Marco Wille FOTO: Marco Wille
Wattweiler. Der TuS Wattweiler lebt Fußball. Besonders die Jugendarbeit liegt dem Verein am Herzen. Von der AOK Rheinland-Pfalz wurde der TuS jetzt für seinen vorbildlichen Einsatz im Nachwuchsbereich ausgezeichnet. Merkurmitarbeiterthorsten Wolf

Harald Nentwig durfte gestern Nachmittag aus den Händen von AOK-Marketingteamleiter (Bereich Rheinland-Pfalz/Saarland) Volker Brendel einen Scheck in Höhe von 250 Euro in Empfang nehmen. Die Jugendarbeit der TuS Wattweiler , dem Nentwig als Vorsitzender vorsteht, wurde nämlich mit dem Förderpreis der Krankenkasse für ihre vorbildliche Arbeit im Nachwuchsbereich ausgezeichnet.

Stellvertretend für die derzeit mehr als 60 Kinder und Jugendlichen im Verein (Mitgliederzahl insgesamt 244) waren neben Jugendtrainern auch einige Kicker der G-, F- und D-Jugenden zu dem Termin im Sportheim erschienen, posierten mit stolzer Brust in ihren Trikots und freuten sich sichtlich über den Gewinn des Förderpreises. Neben dem Fußball bietet der TuS jährlich ein umfassendes Rahmenprogramm an, das auch sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche mit einschließt. Darum legte Harald Nentwig auch noch mal besonderen Wert darauf zu erwähnen, dass es seit etwa drei Jahren schon eine Kooperation mit der Mauritiusschule in Zweibrücken gibt. Es handelt sich dabei um eine Schule für körperlich und geistig behinderte Jungen und Mädchen. Neben wöchentlichem Fußballtraining für die Schulkinder durch die ausgebildeten Jugendtrainer aus Wattweiler , gehört die jährliche Durchführung von integrativen Spielfesten auf und neben dem Fußballplatz zu der Förderarbeit des TuS. Auch Schulleiter Klaus Weber war gestern bei der Scheckübergabe im Sportheim in Wattweiler dabei.

Hubert Wolf (Sportkreisjugendleiter) und Peter Conrad (Jugendsekretär beim Sportbund Pfalz ) lobten beide noch einmal das umfangreiche Rahmenprogramm des Vereins mit seiner Entwicklung im Jugendbereich. Wolf und Conrad bekräftigten zudem den Verdienst zum Förderpreis, besonders unter Berücksichtigung der zuvor angesprochenen außersportlichen Aktionen beim TuS Wattweiler als eine "gelebte Inklusion".