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Handball-Regionalliga
VTZ zufrieden nach 27:21-Testspielsieg

Rodalben/Zweibrücken. Von Philipp Schmidt

Testspielerfolg für den Neu-Drittligisten: Mit 27:21 hat der letztjährige Handball-Oberliga-Meister VTZ Saarpfalz am Samstagabend gegen Pfalzligist TS Rodalben gewonnen. Die Rodalber mit ihrem neuen Trainer Moritz Baumgart konnten dabei nur sechs Feldspieler einsetzen, die der Drittligatruppe aber einen harten Kampf lieferten. „Leider mussten wir neben den Langzeitverletzten auch auf Johannes Majer, Hendrik Matheis, Lucas Haury und Jonas Goll verzichten. Darum spielte sogar Torhüter Pascal Glöckner einige Minuten im Feld, damit wir überhaupt wechseln konnten“, verdeutlicht TSR-Spielertrainer Baumgart die Personalprobleme.

Auch deshalb einigten sich die beiden Teams vor Spielbeginn darauf, drei Mal 20 Minuten zu spielen. Die Rodalber begannen stark: Der 7:4-Zwischenstand nach 14 Minuten bedeutete die höchste Führung für die Heimmannschaft. Jonas Baumgart traf per Siebenmeter zum 10:9, dem Zwischenstand nach 20 Minuten. Dann wendete sich das Blatt: Die TSR erzielte über zehn Minuten kein Tor mehr, die Zweibrücker um die starken Tomas Kraucevicius und Dusan Maric erzielten sechs Tore in Folge, sodass es nach 30 Minuten 15:10 für den Favoriten stand.

Während der Drittligist gleichwertig wechseln konnte, spielte bei den Rodalbern nun Torwart Pascal Glöckner im Feld, um anderen Spielern eine Pause zu ermöglichen.Bis zum Ende zeigte der Pfalzligist eine couragierte Leistung, lediglich einige einfache Abspielfehler schlichen sich ein. Für das 20:26 sorgte der am Kreuzband verletzte Kevin Hauck, der für einen Siebenmeter gegen seine ehemaligen Zweibrücker Mannschaftskameraden eingewechselt wurde.



TSR-Spielertrainer Moritz Baumgart: „Insgesamt bin ich sehr zufrieden. Obwohl ich nur sechs Feldspieler einsetzen konnte, haben wir eine stabile Abwehrleistung gezeigt und hatten zwei klasse Torhüter. Konzentrationsfehler haben ein noch besseres Ergebnis verhindert.“ VTZ-Trainer Danijel Grgic: „Wir sind erst zehn Tage im Training. Deshalb war es mir am wichtigsten, dass sich keiner verletzt und meine Spieler unter Wettkampfbedingungen schwitzen können. Rodalben hat trotz der Ausfälle eine gute Mannschaft. Dennoch werden wir bis zum Saisonstart am 25. August auch noch gegen höherklassige Teams testen.“