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VTZ-Tischtennisteam muss auf Schützenhilfe hoffen

Zu unkonzentriert traten die VTZ-Tischtennisherren um Paul Miller im Heimspiel gegen den TTC Sand auf. Foto: Norbert Schwarz
Zu unkonzentriert traten die VTZ-Tischtennisherren um Paul Miller im Heimspiel gegen den TTC Sand auf. Foto: Norbert Schwarz FOTO: Norbert Schwarz
Zweibrücken. Die Runde der 2. Tischtennis-Pfalzliga ist gespielt, doch noch kann die VT Zweibrücken nicht aufatmen. Der Ligaverbleib ist nach dem abschließenden 6:9 gegen den TTC Sand weiter ungewiss. Die VTZ ist nun abhängig von den Ergebnissen der anderen Ligen. tkl

Niedergeschlagen verlassen die Tichtennisherren der VTZ die Platten. Auch nach dem letzten Spieltag der 2. Pfalzliga sind sie in Sachen Ligaverbleib noch nicht gesichert. Da sie im Saisonfinale am Samstag in der Festhalle gegen den Angstgegner TTC Sand mit 6:9 unterlagen, müssen die VTZler als Tabellenzehnter auf Schützenhilfe bei den Aufstiegsspielen zur 1. Pfalzliga und die Konstellation von Absteigern der oberen Klassen hoffen. So muss noch bis Ende Mai gezittert werden, ohne selbst noch eingreifen zu können. Dabei hätte den Zweibrückern am Samstag ein Unentschieden gereicht.

Und die Partie begann auch vielversprechend. Das Doppel Sebastian Schwartz/Paul Miller bezwang Dominic Weber/Benjamin Staab mit 3:2. Doch schon die folgenden VTZ-Doppel Kloos/Weinand und Ehrmantraut/Ewerling zeigten nicht ihre gewohnte Form und unterlagen klar. Sebastian Schwartz zeigte im Einzel eine starke Vorstellung und fertigte Dominic Weber glatt in drei Sätzen ab.

Thomas Kloos war allerdings dem starken Björn Miedzinski mit 0:3 klar unterlegen.



Die Mitte sollte es nun richten. Dirk Ehrmantraut und Paul Miller gingen favorisiert in ihre Partien. Doch es kam anders als erhofft. Ehrmantraut konnte gegen Christian Müller sein Spiel nicht durchbringen, unterlag überraschend deutlich mit 1:3. Miller musste am Nebentisch nach 2:1-Satzführung gegen Uli Eberle in den fünften Durchgang, er unterlag mit 7:11. Neuer Spielstand: 5:2 für die Gäste. Die Zweibrücker agierten sehr nervös. Mit Patrick Müller kam dann wieder Hoffnung, denn sein 3:0-Erfolg gegen Robin Göddel war souverän. Mit Jens Weinand sollte der Ausgleich her, doch im Entscheidungssatz musste er sich im Duell der Linkshänder gegen Benjamin Staab mit 9:11 die Segel streichen. Die Hoffnung lag nun auf dem vorderen Paarkreuz. Doch Thomas Kloos und Sebastian Schwartz waren unkonzentriert, leisteten sich zu viele Fehler. Jeweils mit 1:3 unterlagen sie Miedzinski und Weber. Das Spiel drohte zu entgleiten, mit 3:8 lagen die Zweibrücker hinten. Miller schlug danach stark auf, sicherte beim 3:1 gegen Christian Müller den vierten Punkt. Ehrmantraut machte es gegen Uli Eberle spannend, gewann aber im Fünften mit 11:6.

Der an diesem Abend stärkste Akteur der Zweibrücker, Patrick Müller, rang Staab mit 3:2 nieder. Hoffnung keimte auf. Doch Jens Weinand konnte gegen Robin Göddel sein Noppenspiel nie in Szene setzen, kassierte eine klare 0:3-Niederlage. Das K.o. für die VTZ. So setzte sich Sand mit 9:6 gegen Gastgeber durch, die nie zu ihrer Normalform gefunden haben. Mit diesem Resultat steht mit Platz zehn der drittletzte Rang zu Buche, der noch keine Sicherheit bedeutet.

Die VTZ-Zweite machte es dagegen richtig gut. Im Spitzenspiel der Bezirksklasse schlug sie den TTC Höheinöd mit 6:9 und festigt den guten dritten Platz. Nur das Doppel Dominik Preiss/Jan Schröder konnte zu Beginn punkten, aber danach lief es grandios. Die starken Dominik Preiss, Stefan Langer und Steffen Schröder mit je zwei souveränen Siegen, Michael Conzelmann und Jan Schröder machten das Spiel zu.

Die erfolgsverwöhnte dritte Mannschaft überraschte in der Kreisliga mit einer Niederlage. Im Derby gegen den TTC Mittelbach II unterlag die Truppe im Heimspiel mit 6:9. Drei Doppelniederlagen für die Zweibrücker zu Beginn legten die Basis für das schwache Ergebnis. Danach punkteten noch Jürgen Peter (2), Klaus Hänisch (2), Steffen Schröder und Dieter Klauß. Trotz allem hatte das Team ein tolle Rückrunde gespielt und schließt mit Rang fünf ab.