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| 20:40 Uhr

Weiterhin an der Spitze Spitzenplatz verteidigt
VTZ sichert Arbeitssieg gegen Worms

VTZ-Kapitän Philip Wiese (links), der auch in der nächsten Saison für die Zweibrücker auflaufen wird, zeigte im Heimspiel gegen Worms einmal mehr eine starke Leistung.
VTZ-Kapitän Philip Wiese (links), der auch in der nächsten Saison für die Zweibrücker auflaufen wird, zeigte im Heimspiel gegen Worms einmal mehr eine starke Leistung. FOTO: Norbert Schwarz / nos
Zweibrücken. Der Spitzenreiter der Handball-Oberliga setzt sich im Heimspiel trotz einiger einfacher Fehler mit 31:28 durch. Von Jadran Pesic

Die Handballer der VT Zweibrücken-Saarpfalz haben ihre Aufstiegsambitionen untermauert. Denn auch die HSG Worms hat den Spitzenreiter der RPS-Oberliga nicht stoppen können. Die Mannschaft von Trainer Danijel Grgic setzte sich im Heimspiel am Samstagabend mit 31:28 (13:11) durch. Der Gastgeber hatte die Partie nahezu über die komplette Spielzeit fest im Griff, leistete sich aber dennoch auch einige leichte Fehler, die die HSG direkt bestrafte. Beste Zweibrücker Torschützen waren Kapitän Philip Wiese, der seinen Vertrag für die kommende Saison verlängert hat, und Martin Mokris mit jeweils sieben Treffern. Wieder einmal ganz stark präsentierte sich Torhüter Yannic Klöckner, der insgesamt 15 Bälle entschärfte, darunter auch einige hundertprozentige Chancen.

„Mit den zwei Punkten bin ich zufrieden. Die Abwehr war größtenteils okay, aber im Angriff war mir das phasenweise zu statisch. Da haben wir uns viele einfache Fehler geleistet“, betonte Grgic. Seine Mannschaft habe es trotz der Dominanz einfach nicht geschafft, die Partie frühzeitig zu entscheiden. Was aber auch an einer sehr engagierten Leistung der Gäste lag. Die HSG, die erneut nur acht Feldspieler aufbringen konnte, ließ sich nie hängen und kämpfte bis zur letzten Sekunde. „Das ist für uns ein gutes Ergebnis. Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft gegen das Spitzenteam zufrieden“, sagte Gästetrainer Zimmermann und auch der VTZ-Coach attestierte der HSG eine gute Vorstellung. „Ich dachte, dass sie größere Probleme kriegen würden.“

Die VTZ begann die Partie sehr konzentriert und führte nach zwei Minuten bereits mit 3:1. Mit viel Ruhe wurden die Chancen gesucht. Vor allem Mittelmann Martin Mokris zeigte sich in prächtiger Spiel­laune und war als Torschütze wie Vorlagengeber enorm wichtig. Etwas überraschend hatte Grgic auf dem linken Rückraum nicht Philip Wiese aufgeboten, sondern dem jungen Lars Scholly eine Chance von Anfang an gegeben, der sich mit seiner besten Saisonleistung bedankte. „Scholly hat heute gut gespielt und ich bin mit ihm zufrieden“, lobte Grgic. Auch wenn die Zweibrücker zwar leichte Vorteile hatten, konnten sie dennoch kaum Kapital daraus schlagen. Vor allem der sehr agile Fabian Markert im Rückraum der Wormser war kaum zu halten und stellte mit seiner Wucht die Defensive der Hausherren immer wieder vor Probleme. Beim Stand von 8:7 (18.) nahm Grgic seine erste Auszeit. Besonders aufmerksam zugehört hatte Rückraumspieler Lars Scholly, der in der Folge mit zwei sehenswerten Treffern die VTZ mit 10:7 (20.) in Führung warf. Zur Halbzeit lagen die Saarpfälzer mit 13:11 vorne.

Auch zu Beginn des zweiten Abschnitts blieben die Hausherren die stärkere Mannschaft. Durch einen Doppelschlag von Scholly und einen Treffer von Tomas Kraucevicius baute die VTZ den Vorsprung gar auf fünf Tore aus (17:12). Doch die ersatzgeschwächte Truppe der HSG ließ sich davon nicht beeindrucken und nutzte zwei Fehler der Zweibrücker, um auf 14:17 (37.) zu verkürzen. Wichtig in dieser Phase aus Zweibrücker Sicht war vor allem, dass Klöckner einige klare Chancen der Gäste zunichte machte und auch Wiese jetzt im Angriff das Kommando übernahm. Wiese, der in der zweiten Halbzeit sieben Treffer aus acht Versuchen erzielte, war mit fairen Mitteln kaum zu halten und sorgte aus dem Rückraum wie vom Kreis für viel Gefahr. Die Gastgeber zeigten sich abgeklärter und im Angriffsspiel sehr variabel, sodass sie beim Stand von 27:20 (51.) bereits wie die sicheren Sieger aussahen. Grgic gab in der Folge seiner zweiten Reihe etwas mehr Spielzeit, was diese aber nur bedingt nutzen konnte. „Durch die vielen Wechsel kam ein Bruch ins Spiel“, sagte Grgic. Die Gäste hingegen spielten ihren Stiefel herunter und waren erneut zur Stelle, wenn es darum ging, die Nachlässigkeiten der Hausherren auszunutzen. Als Kai Zimmermann, der mit acht Treffern bester HSG-Torschütze, auf 25:28 (55.) verkürzte, wurde es nochmal spannend. Der gute Mokris machte die Hoffnung der HSG aber mit einem verwandelten Siebenmeter nur wenig später zunichte und erhöhte auf 29:25 (56.). Am Ende gewann die VTZ im Stile einer Spitzenmannschaft verdient. „Insgesamt bin ich zufrieden mit der Leistung, aber ich weiß, dass wir es besser können“, erklärte Danijel Grgic. Die VTZ bleibt weiterhin an der Spitze. Über das Faschingswochenende sind die Zweibrücker spielfrei, ehe es am 17. Februar mit dem Auswärtsspiel bei der HSG Kastellaun/Simmern weitergeht.