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Handball
VTZ Saarpfalz gewinnt bei Gösenroth

 Wenig Mühe hatte die VTZ Saarpfalz um Kapitän Philip Wiese (links), um bei Aufsteiger SG Gösenroth beide Punkte zu entführen.
Wenig Mühe hatte die VTZ Saarpfalz um Kapitän Philip Wiese (links), um bei Aufsteiger SG Gösenroth beide Punkte zu entführen. FOTO: nos / Norbert Schwarz, Bildjournalist, Lindenstraae 10, 66484 Battwei
Zweibrücken. Handball: Oberliga-Spitzenreiter VTZ Saarpfalz gewinnt sein Auswärtsspiel bei Aufsteiger Gösenroth problemlos mit 24:19.

Die Handballer der VTZ Saarpfalz geben sich auch beim Aufsteiger SG Gösenroth/Laufersweiler keine Blöße und gewinnen souverän mit 24:19 (14:6). Von Beginn an dominierten die Zweibrücker die Partie und zeigten eine der stärksten Halbzeiten dieser Runde. In der zweiten Hälfte steigerten sich die Gastgeber und konnten den Rückstand verkürzen, ohne dabei der VTZ gefährlich zu werden. Bester Torschütze auf Zweibrücker Seite war Moritz Baumgart, der sieben Treffer zum Sieg beisteuerte.

„Wir haben in der ersten Halbzeit den Grundstein für den späteren Erfolg gelegt. Gerade in den ersten 30 Minuten hatten wir eine sehr gute Abwehr mit einem gut aufgelegten Yannic Klöckner im Tor. Noch besser allerdings war unser Angriffsspiel, weil wir sehr clever und ruhig agiert haben und es immer wieder geschaffte haben den Nebenmann freizuspielen“, war Grgic voll des Lobes über die Leistung seiner Mannschaft. Seine Jungs legten los wie die Feuerwehr und sorgten schnell für klare Verhältnisse. Nach etwas mehr als sechs gespielten Minuten führten die Saarpfälzer nach zwei Treffern von Martin Mokris und Moritz Baumgart bereits mit 4:0. Erst dann kamen die Gastgeber durch Stefan Hermann zu ihrem ersten Treffer. Doch auch in der Folge blieben die Zweibrücker die klar tonangebende Mannschaft. Beim Stand von 9:2 (15.) nahm SG-Trainer Igor Domaschenko seine erste Auszeit, die aber wenig ändern sollte. Der Aufsteiger konnte jetzt die Partie etwas offener gestalten, fand aber dennoch kaum Lösungen gegen die hochmotivierten Gäste aus der Rosenstadt. Zur Halbzeit führten die Jungs um Kapitän Philip Wiese beruhigend mit 14:6, die allerdings zum Ende der ersten Halbzeit den Ausfall von Goalie Yannic Klöckner beklagen mussten, der nach einem Kopftreffer von der Außenposition nicht mehr mitspielen konnte. „Yannic hat sich nicht gut gefühlt und wir haben gewechselt“, erklärte Grgic.

In der zweiten Halbzeit dann zeigten die Rheinländer dann, wieso sie zurecht in der Oberliga-RPS spielen. „Sie haben in der Abwehr wesentlich aggressiver gespielt, wohingegen wir in unserer Defensive immer mal wieder einen Schritt zu spät kamen. Da war phasenweise fast jeder Schuss ein Treffer“, kritisierte Grgic die zweite Halbzeit. Bei den Gästen waren es jetzt vor allem Heinrich Löwen und Anton Domaschenko, die immer wieder die Lücken in der Zweibrücker Defensive fanden. Die aufopferungsvoll kämpfenden Gastgeber konnten den Rückstand immer weiter verkürzen und waren beim Stand von 16:20 (47.) bedrohlich nah gekommen. Auch Grgic erkannte das und nahm postwendend die Auszeit um nochmal etwas nach zu justieren. Seine Mannschaft hatte im Anschluss die richtige Antwort parat und erhöhte nach Treffern von Baumgart und Mokris vorentscheidend auf 22:16 (51.). Auch wenn die Gäste erneut den Rückstand verkürzen sollten, wusste Grgic dennoch, dass „der Sieg nie wirklich in Gefahr war“. Am Ende stand ein hoch verdienter 24:19-Erfolg für die Saarpfälzer zu Buche, die damit die Tabellenspitze verteidigen konnten.



Nach sechs Spielen stehen sechs Siege auf der Habenseite des Spitzenreiters der Oberliga-RPS. Die letzte Niederlage datiert noch aus April, als man Auswärts bei der SF Budenheim verlor. Doch in den kommenden Wochen wird man erst sehen, was dieser gute Start in die Saison wirklich wert ist. Nacheinander geht es gegen die VTV Mundenheim, den Lokalrivalen SV64 Zweibrücken, den HV Vallendar und zum Abschluss die HF Illtal. Nach diesen vier Hammeraufgaben wissen Grgic und seine Jungs, wohin die Reise gehen kann.

Für die VTZ spielten: Yannic Klöckner, Rouven Latz im Tor – Moritz Baumgart 7, Philip Wiese 5, Martin Mokris 5/5, Wladislaw Kurotschkin 4, Tomas Kraucevicius 2, Lars Scholly 1, Matthias Mohn, Robin Schweitzer, Tobias Stauch, Philipp Mägel.