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VTZ-Basketballer setzen Pleitenserie fort

Kaiserslautern. Die Basketballer der VT Zweibrücken mussten beim 1. FC Kaiserslautern III erneut eine Niederlage hinnehmen. Beim neuen Tabellenzweiten setzte es trotz Pausenführung eine 81:96-Klatsche. Damit schwebt das Team von Trainer Andreas Kaes in Abstiegsgefahr. Christian Angel

So langsam wird es eng für die VT Zweibrücken . Der Aufsteiger in die Basketball-Bezirksliga Pfalz hatte nach gutem Saisonstart mit vier Siegen aus den ersten sechs Spielen zuletzt vier Niederlagen in Folge hinnehmen müssen. Nach der über weite Strecken guten Leistung gegen Tabellenführer TSG Maxdorf in eigener Halle (wir berichteten) hatte sich das Team für das Gastspiel bei der nur zwei Punkte besser stehenden dritten Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern etwas ausgerechnet. Am Ende verließ die VTZ bei der 81:96 (22:20/47:42/66:68)-Pleite aber zum fünften Mal in Folge den Platz als Verlierer.

Dabei ging es gut los für die VTZ. Das erste Viertel verlief ausgeglichen, und als die zehn Minuten abgelaufen waren, lag man sogar mit 22:20 in Front. Angeführt vom einmal mehr starken Milomir Mihailovic baute der Aufsteiger die Führung bis zur Pause gar auf 47:42 aus. Mihailovic kam insgesamt auf 31 Punkte und war mit weitem Abstand bester Werfer der Zweibrücker.

Doch nach dem Seitenwechsel kamen die Gastgeber immer besser in die Partie, vor allem Maximilian Herzog und Maximilian Weißmann stachen heraus. Sie erzielten zusammen 61 der 96 FCK-Punkte. Zur letzten Viertelpause war das Spiel beim Stand von 68:66 aus Sicht der Gastgeber aber immer noch ausgeglichen. Bei den Gästen kam in dieser Phase immer mehr zum Tragen, dass mit Mark Heikenfeld und Sven Strobel zwei Stammspieler fehlten und insgesamt nur acht Spieler im Kader standen.

Zum Beginn des letzten Viertels häuften sich die individuellen Fehler, Kaiserslautern zog davon. Aus einer über drei Viertel spannenden Partie wurde so am Ende doch ein recht deutlicher 96:81-Erfolg für die Hausherren, wodurch die VT Zweibrücken auf den sechsten Platz abrutschen. Am Sonntag, 15 Uhr, geht es in der Halle des Hofenfels-Gymnasiums gegen den direkten Konkurrenten SG Speyer/Schifferstadt, der zurzeit eine Position besser platziert ist.