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Volleyball-Verbandsliga
Trainingsrückstand wird im Spiel des SVK deutlich

 Zu selten kam der SVK Blieskastel-Zweibrücken erfolgreich gegen den Block des TV Lockweiler durch.
Zu selten kam der SVK Blieskastel-Zweibrücken erfolgreich gegen den Block des TV Lockweiler durch. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Lockweiler. Volleyball-Verbandsliga: Der SVK Blieskastel-Zweibrücken hängt nach dem 1:3 gegen den TV Lockweiler auf Rang acht fest.

Die erhoffte Revanche ist ausgeblieben. Die Verbandsliga-Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken mussten sich nach der 0:3-Hinspielniederlage auch auswärts bei Aufsteiger TV Lockweiler-Krettnich in vier Sätzen (20:25/25:20/15:25/18:25) geschlagen geben. Damit bleibt die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Hoffmann auf dem achten Tabellenplatz hängen. Bei noch zwei verbleibenden Spielen ist der Rückstand auf den siebtplatzierten TV Scheidt mit acht Zählern zu groß.

Obwohl der SVK am Samstag den Gegner im ersten Spiel des Abends gegen den TV Klarenthal II gut beobachten konnte, blieben die Gäste am Ende chancenlos. „Lockweiler spielt mit einem Mittelangreifer aus der 3. Liga. Wir haben uns gut darauf eingestellt, die Mitte mit zwei Spielern zu blocken“, erklärt Hoffmann. Das sei seiner Mannschaft auch sehr gut gelungen, sodass Lockweilers bester Mann seine Stärken nicht immer ausspielen konnte. „Aber solch einen Spieler kann man natürlich nicht komplett aus dem Spiel nehmen. Dafür ist er zu gut“, bekennt der SVK-Coach, der erneut mit Personalnot zu kämpfen hatte. Den ersten Satz gaben die Zweibrücker mit 20:25 ab. Danach kamen die Gäste immer besser rein und erkämpften sich den Durchgang mit 25:20. So gut der Mittelblock des SVK auch gelang, so schwach war die Verteidigung der Außen- und Diagonalangriffe. „Meistens hat unser Annahmeriegel zu spät oder falsch verschoben und so die Angriffe nicht abgewehrt. Da macht sich der Trainingsrückstand einiger Akteure und generell die Trainingsbeteiligung bemerkbar“, erklärt Alexander Hoffmann. Das Verschieben in der Annahme lasse sich vorwiegend mit dem kompletten Team trainieren. „Da wir fast nie mit dem kompletten Team im Training stehen, ist das eines unserer größten Probleme.“ Da die Zweibrücker zudem ihre Stärke im Angriff nicht ausspielen konnten, häufig über die Mitte und auch Außen am gegnerischen Block scheiterten, war in den Sätzen drei und vier beim 15:25 und 18:25 nicht mehr viel zu holen. Während der Aufsteiger aus Lockweiler durch die Siege gegen Klarenthal II und den SVK Blieskastel-Zweibrücken vom sechsten auf den dritten Rang geklettert sind, bleiben die Zweibrücker auf dem achten Platz. In den verbleibenden beiden Heimspielen am Samstag, 14. März, 19 Uhr in der Hofenfelshalle gegen den Tabellenvorletzten TV Klarenthal und den Sechsten TV Saarwellingen geht es für die Zweibrücker vor allem darum, sich ordentlich aus der Saison zu verabschieden, die so ganz anders verlaufen ist als erhofft.

(ski)