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Verletztenliste verdirbt Trainer Lebong Konzept

 Gemeinsam versuchen die Einöder Marvin Jacob (links) und Daniel Schackmar (rechts) gegen den Schwarzenbacher Ivan Babic beim torlosen Unentschieden im Lokalderby zu klären. Foto: Hagen
Gemeinsam versuchen die Einöder Marvin Jacob (links) und Daniel Schackmar (rechts) gegen den Schwarzenbacher Ivan Babic beim torlosen Unentschieden im Lokalderby zu klären. Foto: Hagen FOTO: Hagen
Während der Tabellenführer FC Homburg II in der Landesliga den Aufstieg in die Verbandsliga vor Augen hat, muss die SG Erbach aufgrund vieler Verletzter ihre Aufstiegsambitionen zu den Akten legen. Wolfgang Degott

Landesliga Ost: Läuft es beim FC Homburg in der Regionalliga seit Wochen gar nicht rund, sind die Schützlinge von Trainer Andreas Sorg in der zweiten Mannschaft der Grün-Weißen in der Landesliga voll auf Kurs. Der FCH II führt die Tabelle mit drei Punkten Vorsprung an und trifft nun auf den Stadtrivalen SV Reiskirchen (Anstoß Mittwoch, 20 Uhr). Dort gab es nach dem Trainerwechsel von Rizgar Daoud zu Patrick Schemel einen überzeugenden 5:2-Erfolg gegen den TuS Rentrisch. "Wir sind vor dem Gegner gewarnt, dürfen nicht leichtsinnig werden", erklärt Sorg vor dem Derby. Nach dem 1:1 bei der Saarlandliga-Reserve des FSV Jägersburg war er mit der Leistung seiner jungen Elf zufrieden. "Wir haben gegen eine sehr gut besetzte Mannschaft gespielt, und ich bin mit dem Punkt zufrieden". Gegen Reiskirchen soll auf eigenem Gelände jedoch ein Sieg her, um dem Ziel Aufstieg in die Verbandsliga Nord-Ost näherzukommen. Neu im Team wird Tim Klotsch sein, von dem sein Trainer große Stücke hält. "Der erfahrende Spieler wird uns mit seiner fußballerischen Qualität in den letzten sechs Spielen weiterhelfen, unsere Spielstärke erhöhen können." Demgegenüber fehlt ihm der erfahrene Marc Buchmann, der wegen seiner bevorstehenden Knie-Operation in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden kann.

Bezirksliga Homburg: Lange vorne mit dabei, vor Wochen noch Aspirant auf den Relegationsplatz, hat die SG Erbach geschwächelt. In den acht Spielen der Rückrunde wurden nur neun Punkte geholt, lediglich zwei Spiele wurden gewonnen. Mittelmäßigkeit ist eingezogen. Für Trainer Frank Lebong, der auch bei der 1:2-Niederlage gegen den SV Altheim die mangelhafte Chancenauswertung kritisierte, ist das der triftige Grund. für die Misere. Im Stadtduell gegen den Tabellenzweiten, SV Kirrberg (Anstoß Mittwoch, 19 Uhr), der sich beim 1:1 gegen die abstiegsbedrohte Palatia Limbach II nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, fordert Lebong einen Sieg. "Zuhause müssen wir schaffen, die spielerische Substanz, die in der Mannschaft steckt, zu einem erfolgreichen Ende zu führen". Dem gegenüber braucht Dirk Schneider (Kirrberg) jeden Punkt, um weiter im Aufstiegsrennen mitmischen zu können. Im Derby muss Lebong weiter, wie schon seit Wochen, auf die komplette Abwehrreihe verzichten. Neben den beiden am Knie verletzten Ingo Weiß und Thomas Swoboda fehlt noch Philipp Roth (Krankheit). Auch auf Jonas Heller, der seinen Kreuzbandriss noch nicht auskuriert hat, muss er verzichten. Angeschlagen sind Neuzugang David Swoboda, dessen Einsatz wegen Adduktoren- und Leistenproblemen ebenso fraglich ist, wie der von Daniel Weiß (Fußverletzung). So muss Lebong auf seine jungen Spieler bauen, die sich in der Endphase beweisen können.