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Verbandsliga Südwest
Verbandsliga: SGR pirscht sich ans Mittelfeld ran

 SGR-Trainer Björn Hüther.
SGR-Trainer Björn Hüther. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Rieschweiler. Ein ganzes Stück zuversichtlicher als noch zu Wochenbeginn geht die SG Rieschweiler in den Saisonendspurt der Verbandsliga Südwest. Durch den 2:0-Sieg im Nachholspiel am Mittwoch gegen Hauenstein hat die Mannschaft von Trainer Björn Hüther den Anschluss an das hintere Mittelfeld geschafft. Zwar hat sich an Tabellenplatz 13 nichts geändert, dem FK Pirmasens II (36 Punkte), FC Kandel (37) und SC Hauenstein (37) ist die SGR (36) durch den Dreier aber auf die Pelle gerückt. Von Martin Wittenmeier

Ein ganzes Stück zuversichtlicher als noch zu Wochenbeginn geht die SG Rieschweiler in den Saisonendspurt der Verbandsliga Südwest. Durch den 2:0-Sieg im Nachholspiel am Mittwoch gegen Hauenstein hat die Mannschaft von Trainer Björn Hüther den Anschluss an das hintere Mittelfeld geschafft. Zwar hat sich an Tabellenplatz 13 nichts geändert, dem FK Pirmasens II (36 Punkte), FC Kandel (37) und SC Hauenstein (37) ist die SGR (36) durch den Dreier aber auf die Pelle gerückt.

Mit einem Erfolg am Sonntag könnte die Hüther-Elf an diesem Trio unter Umständen sogar vorbeiziehen. Denn die Konkurrenz hat schwere Auswärtsaufgaben vor der Brust. Hauenstein gastiert bei Tabellenführer Arminia Ludwigshafen. Kandel muss zum Dritten Speyer und hat zudem bereits ein Spiel mehr absolviert als die SGR. Gar nicht punkten wird der FKP II. Die U23 des Oberligisten hat am Wochenende spielfrei.

Deutlich einfacher scheint dagegen die Aufgabe für die SG Rieschweiler. Schon so gut wie abgestiegen ist der Liga-15. ASV Winnweiler (20 Punkte), der um 15.30 Uhr seine Visitenkarte an der dicken Eiche abgeben wird. „Wir brauchen noch mindestens zwei Siege, um ganz sicher die Klasse zu halten“, betont Hüther,„und je eher wir die holen, desto besser. Wer weiß, ob 42 Punkte am Ende tatsächlich reichen.“



Mut, dass es am Sonntag mit einem Heimsieg klappt, macht dem SGR-Trainer vor allem der jüngste Auftritt gegen Hauenstein. „Der Gegner hat in den 90 Minuten nur eine einzige Torchance gehabt. Defensiv war das schon richtig gut von uns.“ Lediglich die eigene Chancenverwertung sei noch ausbaufähig. „Eigentlich hätten wir denen vier oder fünf Tore einschenken müssen“, moniert Hüther.

Ob er am Sonntag überhaupt an der Seitenlinie stehen kann, ist noch nicht ganz sicher. Da der 1. FC Kaiserslautern zur gleichen Zeit sein Zweitliga-Heimspiel gegen Heidenheim austrägt, könnte der Polizeibeamte auf den Betzenberg abkommandiert werden. Das gleiche gilt für seine beiden Spieler Tobias Leonhard und Frederic Stark. Dafür ist Pascal Frank nach seiner Rotsperre wieder dabei.