| 21:14 Uhr

Fechten
Vater und Sohn kreuzen mit Welt- und Europameistern die Klinge

Vater Volker und Sohn Tobias Petri kämpften in Kassel beide bei den Senioren um Punkte für die nationale Rangliste.
Vater Volker und Sohn Tobias Petri kämpften in Kassel beide bei den Senioren um Punkte für die nationale Rangliste. FOTO: Verein/vp / Verein /vp
Kassel. (vp) Gemeinsam stark haben sich Vater und Sohn präsentiert. Volker und Tobias Petri von der VT Zweibrücken haben bei den Internationalen Hessischen Senioren-Einzel-Meisterschaften im Fechten in Kassel gekämpft. Bei dem Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbundes für die nationale Rangliste sowie die Nominierung für die Weltmeisterschaften vom 8. bis 14. Oktober im italienischen Livorno zog es 273 Teilnehmer an zwei Wettkampftagen mit Florett, Degen und Säbel auf die Planche. Mit jeweils Platz acht haben auch die beiden Petris bei dem Kräftemessen Zähler für die nationalen Ranglisten der Altersklasse 40 und 70 gesammelt.

(vp) Gemeinsam stark haben sich Vater und Sohn präsentiert. Volker und Tobias Petri von der VT Zweibrücken haben bei den Internationalen Hessischen Senioren-Einzel-Meisterschaften im Fechten in Kassel gekämpft. Bei dem Qualifikationsturnier des Deutschen Fechterbundes für die nationale Rangliste sowie die Nominierung für die Weltmeisterschaften vom 8. bis 14. Oktober im italienischen Livorno zog es 273 Teilnehmer an zwei Wettkampftagen mit Florett, Degen und Säbel auf die Planche. Mit jeweils Platz acht haben auch die beiden Petris bei dem Kräftemessen Zähler für die nationalen Ranglisten der Altersklasse 40 und 70 gesammelt.

Zum Fechtmagneten machte Kassel auch die deutsche Senioren-Delegation von 53 Fechtern, die bei der WM in Maribor 16 Medaillen erkämpft hatten. Sie belegten hinter USA und vor Italien, Großbritannien und Frankreich den zweiten Platz im Medaillenspiegel. Für die beiden VTZ-Fechter war es Ansporn, mit Welt-, Europa- und deutschen Meistern die Klingen zu kreuzen. Zum Auftakt der großen Ausscheidungsrunde traf der 40-jährige Tobias Petri im ersten Gefecht auf den Russen Alexey Polosian (Dynamo Moskau). Der südwestdeutsche Meister fand gegen den Bären aus Russland aber keine Einstellung und verlor als Debütant mit1:5. Ein Auf und Ab gab es bei den hochkarätigen Gefechten, mit dem Ziel, unter die besten Acht zu kommen. Beim Platzierungsgefecht für die 16er-Direktausscheidung landete Petri einen 5:4-Sieg gegen Sorin Pop (Kirchheim). Für den Einzug ins Viertelfinale musste Tobias Petri erneut gegen Pop antreten und gewann klar mit 10:6. Im Kampf zum Sprung unter die besten vier Starter stand der Zweibrücker dem späteren Turniersieger Stephan Bair (Stuttgart) gegenüber und fand beim 4:10 keine Mittel. Rang acht und Platz zehn in der aktuellen DFB-Rangliste war die Belohnung und zusätzliche Motivation für die neue Herausforderung in der Seniorenklasse.
Vater Volker Petri stand parallel in der Sporthalle Bettenhausen auf der Planche und konnte die Herausforderungen in der AK 70 erfüllen. In der 16er-Direktausscheidung gelang dem Niederauerbacher gegen den deutschen Mannschaftssieger Manfred Konnes (Duisburg) ein 10:2. Im Kampf um den Halbfinal-Einzug konnte Volker Petri, Dritter der DM, gegen den deutschen Meister und WM-Fünften Hanns Prechtl (Nürnberg) anfänglich in Führung gehen. Trotz einer enttäuschenden 4:10-Niederlage war Petri als Gesamtachter aber zufrieden, konnte damit seinen siebten Platz in der deutschen Rangliste festigen.