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Über den Teamgeist zur Herbstmeisterschaft

 Mit vollem Einsatz: Nicht nur in der ersten Mannschaft der VTZ gibt Neuzugang Maximilian Hartz (Mitte) alles für sein Team. Foto: maw
Mit vollem Einsatz: Nicht nur in der ersten Mannschaft der VTZ gibt Neuzugang Maximilian Hartz (Mitte) alles für sein Team. Foto: maw FOTO: maw
Zweibrücken. Der Umbruch bei der VT Zweibrücken vor der Runde hat sich bis zur Zweiten durchgezogen. Überraschend schnell hat sich auch diese Mannschaft gefunden und führt zur Halbzeit die Verbandsliga-Tabelle an. Jadran Pesic

Eine auch für sie überraschend starke Hinrunde hat die zweite Mannschaft der VT Zweibrücken gespielt. Mit lediglich zwei Minuspunkten in elf Spielen setzten sich die Jungs von Marek Galla nach einer "nahezu perfekten Hinrunde" verdient an die Spitze der Handball-Verbandsliga. Lediglich bei der HSG DJK Nordsaar II, die gespickt ist mit erfahrenen Oberliga- und Saarlandligaspielern, musste das Team eine Pleite hinnehmen. Der einzige Punktverlust.

Galla hat es in kürzester Zeit geschafft, mithilfe der Verstärkungen vor der Runde, aus einem Abstiegskandidaten einen Titelaspiranten zu formen. "Ich glaube, dass vor allem der Teamgeist uns auszeichnet. Die Jungs halten immer zusammen, egal was passiert." Zudem sei es die gute Mischung aus erfahrenen Spielern sowie vielen jungen Wilden, die sich gut ergänzen. "Auch die Jungs, die in der ersten Mannschaft aushelfen, zeigen sich toll integriert und tragen ihren Teil zum Erfolg bei", schwärmt Galla. Zu dem guten Lauf seiner Mannschaft habe auch der gelungene Saisonstart gegen einen der Titelfavoriten beigetragen. Etwas glücklich setzten sich die Zweibrücker gegen die HWE Homburg durch (28:27). "Ich weiß nicht, ob wir ähnlich erfolgreich gewesen wären, wenn wir das erste Spiel verloren hätten. Man hat gemerkt, dass die Jungs gesehen haben, wozu sie in der Lage sind. Wir hatten unser Highlight bereits am ersten Spieltag", erklärt Galla, der es trotz der Euphorie nicht immer einfach hatte. Obwohl er - anders als in der Vorsaison - einen großen Kader zu Verfügung hat, musste er daraus eine Einheit formen. Zudem musste er immer wieder Ausfälle kompensieren. Doch der VTZ-Coach zeigt sich von der Entwicklung zufrieden. "Wir hatten bislang viele verschiedene Spieler im Einsatz. So musste auch ich mich auf jede Partie neu einstellen und die passende Aufstellung finden. Aber die Arbeit mit den Jungs macht viel Spaß. Ich sehe, welches Potenzial in ihnen steckt und hoffe, sie in ihrer Entwicklung bestmöglich unterstützen zu können." Als Trainer einer Zweiten habe er auch die Aufgaben, die Ausbildung der jungen Spieler voranzutreiben und diese an das Oberligateam heranzuführen.

Die bisherigen Leistungen zu bestätigen, würde nun die große Herausforderung in der Rückrunde. Heimstarke Teams wie die HWE Homburg, Bous, Fraulautern/Überherrn oder Merzig-Hilbringen II hat die VTZ II alle noch auswärts vor der Brust. Bei jedem dieser Spiele müsse die Mannschaft an ihr Maximum gehen. Sollte dies nicht gelingen, könne man in dem ausgeglichenen Feld schnell durchgereicht werden. Was es braucht, um das zu verhindern, weiß der Slowake genau: "Es wird darauf ankommen, ob wir es weiter schaffen, als Mannschaft aufzutreten, auch wenn mal eine Niederlage kommt. Mir ist es wichtig, dass wir über Kampf und Leidenschaft in die Spiele finden. Es ist wichtig, dass wir uns Ende April nichts vorwerfen müssen und wissen, dass wir eine geile Runde gespielt haben." Das nächste Highlight erwartet die VTZ II bereits am 14. Januar, 19.30 Uhr, im Spitzenspiel beim Zweiten HWE Homburg.