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Handball-Saarlandpokal
TV Homburg will Schwung aus Pokal mit in Liga nehmen

Acht Treffer steuerte Muhamet Durmishi (weißes Trikot) zum 37:25-Pokalsieg des TV Homburg in Waldmohr bei.
Acht Treffer steuerte Muhamet Durmishi (weißes Trikot) zum 37:25-Pokalsieg des TV Homburg in Waldmohr bei. FOTO: mh / Markus Hagen
Waldmohr/Homburg. Oberligist siegt bei HWE Erbach/Waldmohr mit 37:25. In der Liga muss der Aufsteiger Sonntag nach Illtal. Von Markus Hagen

Für Handball-Oberligist TV Homburg war das Saarlandpokalspiel am Dienstagabend beim Bezirksligisten HWE Erbach/Waldmohr mehr als nur eine Pflichtbegegnung. Bis vor wenigen Monaten spielte der TVH mit dem SSV Erbach und dem HVS Waldmohr noch gemeinsam als HWE in einer Spielgemeinschaft zusammen, bis man sich aus internen Gründen trennte. Die 200 Zuschauer sahen einen ungefährdeten 37:25-Auswärtssieg des TV Homburg.

Von der ersten Minute an dominierte der Favorit aus der Oberliga. Schnell wurde ein Klassenunterschied deutlich, obwohl die HWE die ersten 20 Minuten noch einigermaßen offen halten konnte. Allerdings vergaben die Hausherren einige freie Bälle, darunter einen Siebenmeter, der neben das Tor geworfen wurde. Über einen 3:0-Vorsprung, 7:4 und 9:6 baute der TV Homburg seine Führung auf 12:8 nach den ersten 30 Spielminuten aus. Dem Bezirksligisten ging nach dem Seitenwechsel die Luft aus, während Homburg seinen Vorsprung immer weiter ausbaute. Über 24:17 und 32:21 stand es am Ende ein standesgemäßes 37:25 für den TV Homburg.

„Für uns war diese Partie über weite Strecken ein Trainingsspiel, dazu waren die Leistungsunterschiede zu groß“, sagte TVH-Abteilungsleiter Jörg Ecker. Wichtig sei es, dass man nach fünf Niederlagen zum Auftakt in die RPS-Oberliga etwas für die Moral getan habe.



Am Sonntag spielt der TV Homburg um 18 Uhr beim Tabellensiebten HF Illtal. Mit dem Illtaler Trainer Steffen Ecker gibt es für den TV Homburg ein Wiedersehen. Ecker spielte einige Jahre beim TV Homburg. „Illtal ist zu Hause eine Macht und immer wieder ganz oben in der Tabelle dabei“, betont Ecker. In der Eppelborner Hellberghalle gelte es, sich gut wie möglich aus der Affäre zu ziehen. „Mit dem Spiel eine Woche später gegen den SV 64 Zweibrücken beginnt eigentlich erst die Saison für uns“, sagt Abteilungsleiter. Bei der HF Illtal könne der TVH ohne Druck aufspielen.