| 23:00 Uhr

Handball-Saarlandliga
TV Homburg mit Heimsieg – Niederwürzbach verliert knapp

 Philipp Daume beim Torabschluss: Mit elf Treffern war er der beste Torschütze des TV Homburg gegen Merchweiler.
Philipp Daume beim Torabschluss: Mit elf Treffern war er der beste Torschütze des TV Homburg gegen Merchweiler. FOTO: Markus Hagen
Homburg/St. Ingbert. 45 Minuten spielte der TV Homburg in der Handball-Saarlandliga am Samstag groß auf, dann traten Mängel auf. Am verdienten 32:27 (17:9)-Heimsieg des Tabellenführers gegen den TV Merchweiler änderte das aber nichts mehr. Von Markus Hagen

Nicht so gut lief es für Niederwürzbach. Der TVN unterlag bei der SGH St. Ingbert unglücklich im Saarpfalzderby mit 31:32 in einem bis zuletzt total offenen Spiel.

TVH-Trainer Mirko Schwarz war trotz des Sieges am Ende nicht ganz zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir wirklich ein tolles Spiel gezeigt und das alles umgesetzt, was wir uns vornahmen. In der zweiten Halbzeit lief es nicht so gut. Am Ende steht der Sieg, aber der hätte deutlicher ausfallen müssen.“

Bis zum 6:4 hatte Merchweiler noch einigermaßen mitgehalten. Aber dank einer wie zuletzt starken Defensivleistung und einem erneut glänzend aufgelegten Torhüter Maximilian Loschky zogen die Homburger in der Robert-Bosch-Schulsporthalle schnell auf 10:4 (17.) davon. Auch wenn der TVH einige freie Bälle vergab, wurde der Vorsprung noch weiter ausgebaut. 17:9 stand es zum Seitenwechsel für den Ersten der Saarlandliga, auch dank eines besonders vom Siebenmeterpunkt sicheren Philipp Daume (7/5).



„Das war äußerst stark, was wir 45 Minuten gespielt haben. Wir haben sehr stabil in der Abwehr gestanden und auch in der Offensive viel gezeigt – wenn auch der eine oder andere Ball nicht im Tor war“, meinte Daume nach der Partie. Der TV Homburg baute seinen Vorsprung auf 20:10 aus und hielt stets seine Führung mit acht bis zehn Treffern. 15 Minuten vor der Schlusssirene stand es immer noch 26:16 für das Schwarz -Team. Es folgte eine schlechte Schlussviertelstunde über die sich der Homburger Trainer dann auch ärgerte. „Es hat die letzte Konsequenz gefehlt und auch das Rückzugsverhalten war nicht mehr in Ordnung.“ Merchweiler hatte inzwischen stets einen siebten Feldspieler in die Partie gebracht. „Damit sind wir nicht zurechtgekommen“, erkannte Schwarz.“ Merchweiler holte auf. Dreieinhalb Minuten vor dem Ende stand es durch Gästespieler Alexander Wolfram nur noch 28:24 für den TV Homburg. Dann trafen Sebastian Mathieu und Patrick Bach für den TVH zum 30:24. Die Partie war jetzt entschieden. „Das war dann nicht mehr so toll“, meinte auch Daume zur Schlussviertelstunde und sein Trainer kündigte an, dass man nun in den kommenden 14 Tagen im Training an den Fehlern weiter arbeiten werde.“ Nach dem spielfreien Fastnachtswochenende geht es am 29. Februar ins Derby zum TV Niederwürzbach.

Der blickt auf ein dramatisches Saarpfalzderby in der Ingobertushalle zurück, das äußerst knapp verloren ging. Niederwürzbach verschlief zwar mit einem 0:4-Rückstand den Start, aber danach bot man dem Tabellendritten aus St. Ingbert ein jederzeit offenes und bis zur letzten Minute spannendes Spiel. Nach 14 Minuten hatte der TVN durch Yannick Pressmann zum 7:6 den schlechten Beginn egalisiert. St. Ingbert zog durch Fabian Abel mit 11:7 wieder etwas davon, aber der TV Niederwürzbach zeigte sich unbeeindruckt und kam wieder zurück in die Partie. 15:15 stand es nach 30 Minuten. In der 34. Minute führten die Gäste durch Thorsten Bas zum 18:16 sogar erstmals mit zwei Treffern. Niederwürzbach spielte weiter stark auf und lag nun in der Folgezeit meistens mit einem oder zwei Toren in Führung.

Drei Minuten vor dem Ende war beim Spielstand von 29:29 für beide Teams immer noch alles möglich. Philip Forster und Johannes Beck trafen für die SGH St. Ingbert zum 31:29 Noch standen aber zwei Minuten auf der Spieluhr. Der TVN kämpfte verzweifelt und verlor dann doch unglücklich mit 31:32. Coach Christian Schöller war trotz der Niederlage stolz auf seine Mannschaft.