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Außerordentliche Mitgliederversammlung
TuS Rimschweiler folgt Forderung des Sportbundes

Rimschweiler. Die Mitgliederversammlung beschließt Erhöhung der Beiträge. Der Sportplatzumbau ist abgeschlossen. Von Fritz Schäfer

„Wenn das so ist, muss das halt gemacht werden“, meinte der Leiter der Tanzsportabteilung des Turn- und Sportvereins Rimschweiler, Manfred Dörner. Zuvor hatte der Vorsitzende Gerhard Weber bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung erläutert, dass der TuS mit der Erhöhung der Mitgliedsbeiträge einer Forderung des Sportbundes nachkommt. „Wenn wir Zuschüsse für Übungsleiter oder für den Sportplatz möchten, müssen wir die geforderten Mindestbeiträge verlangen.“

Und die schreiben für Jugendliche und Rentner seit Beginn des Jahres 3,50 Euro im Monat vor. Bisher zahlen diese drei Euro. Die Versammlung beschloss einstimmig, die Mitgliedsbeiträge sofort auf den geforderten Betrag zu erhöhen. Wirtschaftsvorstand Christian Lang teilte mit, dass der Sportbund ab dem 1.­Januar 2020 die Mindestbeiträge auf vier Euro für Jugendliche und Rentner sowie sechs Euro für Erwachsene verlangt. „Damit wir in einem halben Jahr nicht wieder darüber abstimmen müssen, sollten wir die Beitragsanpassung zum 1. Januar 2020 jetzt beschließen“, schlug Lang vor. Die Versammlung folgte ebenfalls einstimmig dem Vorschlag. Für Ehepaare steigt der Beitrag von sieben auf acht und für Familien von acht auf neun Euro.

„Was lange währt, wird endlich gut“, überschrieb Lang seinen Bericht über den Sachstand der Umwandlung des Hartplatzes zum Rasenplatz. Am 14. November habe die Stadt den Platz abgenommen und der Rasen sei auch schon eingesät. Seit Mai hat die Baustelle stillgestanden, weil vor der Einsaat der Rasenmeister „Staunässe“ festgestellt habe. Nach vielen Diskussionen mit dem Planungsbüro Laub, der ausführenden Firma Strabag und der Stadt sei eine Lösung gefunden worden. Einen großen Anteil daran habe der Gutachter Peter Hack. Die Mehrkosten für den Verein von 9500 Euro „können wir noch stemmen“. Am Ende kostet der Umbau die vom Planungsbüro geschätzten Summe von rund 220 000 Euro. Neben den Zuschüssen des Landes und der Stadt von zusammen 124­500 Euro werde das Projekt aus Mitteln des Vereins in Höhe von 42 000 Euro, Spenden, Eigenleistung in Höhe von 22 500 Euro und einem Kredit finanziert. Lang dankte noch allen Helfern für die insgesamt 615 Arbeitsstunden.



Der Wirtschaftsvorstand blickte noch nach vorne auf das kommende Jahr, in dem der Turn- und Sportverein das 125-jährige Bestehen feiert. Elf Veranstaltungen sind laut Lang bisher geplant. Neben den traditionellen wie dem Maifest oder der Kerb im September auch der Auftakt am 9. Februar mit einer Westernhagen-Tribute-Show mit Pepe Pirmann.