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Reitsport
Turnier des Springreiter-Clubs Saarpfalz an Fasching

  Karsten Schäfer vom RSV Käshofen wird zu den Sprinprüfungen antreten
Karsten Schäfer vom RSV Käshofen wird zu den Sprinprüfungen antreten FOTO: Cordula von Waldow
Zweibrücken . Auf dem Landgestüt Zweibrücken messen sich am kommenden Wochenende die Reiter in Springprüfungen aller Klassen. Von Cordula von Waldow

Reiten statt feiern heißt es am Wochenende auf dem Landgestüt. Die Springreiter der weiten Region nutzen das Faschingswochenende statt närrischem Treiben lieber, um ihrem Hobby zu frönen, nämlich der Weiterbildung ihrer Pferde.

Das Turnier, das der Saarpfälzische Springreiter-Club ausrichtet, geht am kommenden Wochenende (22. und 23. Februar) im Landgestüt in die zweite Runde 2020 und steht unter dem Motto von Reitern für Reiter. Viele Teilnehmer wollen ihre Pferde nach der Winterpause langsam wieder ins Laufen bringen und zusammen mit ihren Pferden Erfahrung sammeln, die ihnen dann in der kommenden Saison hilft. Das gilt besonders für die Nachwuchspferde, denen am Samstag mit Springpferdeprüfungen der unterschiedlichen Leistungsklassen gleich ein halber Tag gewidmet ist.

Das Turnier beginnt am Samstag um neun Uhr mit vier aufeinander folgenden Prüfungen für Nachwuchspferde von der Anfangsklasse A bis zur mittelschweren Klasse M*. Die erste Prüfung ist geschlossen, das heißt, sie ist nur den Amateurreitern vorbehalten. Bewertet wird hier die Leistungsfähigkeit und Manier des Pferdes, abzüglich möglicher Strafpunkte für Hindernisfehler oder Verweigerungen.



Der Reiternachwuchs sattelt am Sonntag bereits halb neun Uhr. Die Springprüfungen gehen am Samstag in aufsteigendem Schwierigkeitsgrad bis Klasse M, abgeschlossen wird die Springprüfung dann mit der schweren Klasse S* um 16.30 Uhr.

Die Größe der Starterfelder ist bis kurz vor der Prüfung ungewiss, da es sich um ein so genanntes „Late-Entry-Turnier“ handelt, bei dem sich die Reiter noch kurz vor dem ersten Einläuten für eine Teilnahme entscheiden können. Von Reitern für Reiter ist ein „Arbeitsturnier“, bei dem auf Brimborium wie Schleifen, Preisgelder und Siegerehrungen verzichtet wird.