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TSC Zweibrücken setzt weiter auf spielerische Mittel

Landesliga West. Von den letzten fünf Spielen gewann der TSC vier. Nur beim Tabellenzweiten Bad Kreuznach unterlag der TSC 1:2. Diese Serie möchte der Trainer Sanel Nuhic am Sonntag, 15 Uhr, fortsetzten. Fritz Schäfer

"Wir fahren nicht nach Schopp, um nur unentschieden zu spielen. Wir wollen drei Punkte mitbringen." Damit könnte der TSC den Anschluss zum Mittelfeld schaffen.

"Aber das wird nicht leicht", weiß Nuhic trotz der Zuversicht um die Schwere der Aufgabe. Der TSC-Trainer meint, dass in der Partie "zwei Fußballwelten" aufeinander treffen. So stehe Schopp sehr kompakt und schalte nach Fehlern des Gegners "ganz schnell um. Das Umschaltspiel ist schon sehr gut." Der TSC versuche, über viel Ballbesitz und Kurzpassspiel zum Erfolg zu kommen.

Eine Stärke der Schopper seien auch die Standardsituationen. Mit dem mitspielenden Torhüter Mirko Gerlinger und dem kopfballstarken Sergej Littau sei die Mannschaft dafür gewappnet.

Dass die Mannschaft weiter auf ihre spielerische Mittel setzt, hat sie am vergangenen Sonntag beim 3:1-Sieg gegen Hermersberg gezeigt. "Wir haben auch nach dem 0:1-Rückstand das spielerisch gelöst." Das sei auf dem Hartplatz sehr schwer. Es sei aber gelungen. "Das war auch gut für die Moral."

Dabei hat Nuhic nach den vergebenen Chancen in der ersten Halbzeit befürchtet, dass die Mannschaft wieder in die alten Muster der ersten Spiele zurückfalle. Da spielte der TSC gefällig im Mittelfeld. Aber die herausgespielten Chancen wurden vergeben. Nach der kleinen Serie bis dahin habe die Mannschaft Selbstvertrauen getankt. "Sie glaubt einfach an sich."