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TSC Zweibrücken sehnt die Winterpause herbei

Landesliga West. "Der SV Steinwenden hat eine ganz starke Mannschaft", schätzt der Sprecher des TSC Zweibrücken, Stephan Heidenreich, den Gegner des letzten Spiels vor der der Winterpause am Sonntag, 14.30 Uhr, hoch ein. Fritz Schäfer

Selbst wenn der TSC in Bestbesetzung antreten könnte, wäre das ein "schwerer Brocken". Aber Trainer Sanel Nuhic muss beim Tabellendritten auf einige verletzte Spieler verzichten. "Es ist fast das letzte Aufgebot", sagt Heidenreich. Deshalb sehnt er die Winterpause herbei. "Dann können sich die Spieler erholen."

Angesichts der Personalprobleme werde die Mannschaft von der bisher auf Ballbesitz und offensiv angelegten Spielweise in Steinwenden abrücken. "Wir werden tiefer stehen und die Defensive verstärken", kündigt Heidenreich an. Das sei nicht einfach. Denn die TSC-Spieler hätten die offensive Spielweise "im Blut". Heidenreich vertraut darauf, dass die Elf die vom Trainer vorgegebene taktische Ausrichtung umsetzt.

"Wenn wir einen Punkt mitbringen könnten, wäre das in Ordnung. Drei wären natürlich super." Aber so vermessen möchte der TSC-Sprecher nicht sein. Die bisher erreichen 20 Punkte seien "ganz okay. Aber wir haben insgesamt zu viele Punkte zu einfach liegen lassen". Vor allem in der ersten Hälfte der Vorrunde vergaben die TSC-Angreifer zu viele Tormöglichkeiten. Auf der anderen Seite leistete sich die Defensive leichte Fehler. "Das wird in der Landesliga bestraft", ist eine Erkenntnis von Heidenreich. Mit einer starken Serie ab Mitte der Vorrunde schaffte der TSC den Anschluss ans Mittelfeld. "Aber der Abstand zu den Abstiegsplätzen ist nicht groß", sagt Heidenreich.