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TSC Zweibrücken fordert Spitzenteam aus Herschberg

Landesliga West. Mit zwei Niederlagen und zwei Unentschieden ist der Aufsteiger TSC Zweibrücken in die Saison gestartet. Am Sonntag, 16 Uhr, kommt der Tabellenführer SV Herschberg ins Westpfalzstadion. Fritz Schäfer

"Wir werden uns nicht verstecken und mit offenem Visier ins Spiel gehen", kündigt TSC-Trainer Sanel Nuhic vor dem Südwestpfalz-Derby an. Die Mannschaft werde alles versuchen. "Dann werden wir sehen, was rauskommt." Die Mannschaft sei auf jeden Fall "heiß" auf das Spiel gegen ein Spitzenteam.

"Herschberg war bisher das beste Team, das ich in der Saison gesehen habe", schildert Nuhic seine Eindrücke von den Spielbeobachtungen. Herschberg habe "einen anspruchsvollen Kader", der in den letzten Jahren auf höherem Niveau zusammengewachsen sei. "Das fehlt meinen Jungs noch ein bisschen. Wir müssen uns noch weiterentwickeln." Dabei erkennt Nuhic in den beiden letzten Spielen eine positive Entwicklung. Leistete sich die Abwehr in den ersten beiden Spielen noch individuelle Fehler in der Defensive. "Das haben wir abgestellt."

An der Chancenverwertung haperte es bisher ebenfalls. "Das stand auch auf dem Trainingsprogramm." Fußballerisch könne der TSC mit allen Mannschaften der Landesliga mithalten, traut Nuhic seinen Akteuren viel zu. Mit Diego Enache steht der letzte lange Zeit verletzt fehlende Spieler wieder zur Verfügung.

Herschbergs Spielertrainer Jens Mayer möchte am Sonntag in Zweibrücken den fünften Sieg im fünften Spiel einfahren. Er erwartet einen Gastgeber, der mit viel Körpereinsatz spielt. "Da müssen wir dagegen halten." Der Trainer ist mit der Leistung seiner Mannschaft in der bisherigen Saison zufrieden.