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Landesliga West
TSC pocht auf Wiedergutmachung gegen Angstgegner VfR Kirn

Nach den letzten Ausrutschern wollen Dennis Hirt (rot) und der TSC Zweibrücken gegen Kirn zurück in die Spur.
Nach den letzten Ausrutschern wollen Dennis Hirt (rot) und der TSC Zweibrücken gegen Kirn zurück in die Spur. FOTO: maw / Martin Wittenmeier
Landesliga West. Landesliga West: Die Elf von Trainer Sanel Nuhic will mit einem Erfolg im Heimspiel aus der sportlichen Krise. VBZ will Aufwärtstrend in Baumholder fortsetzen. Von Fritz Schäfer

Beim Sport gilt der Spruch, dass man sich Glück verdienen kann. Der Trainer des TSC Zweibrücken, Sanel Nuhic, dreht den Spruch um: Man könne sich auch das Pech verdienen. Wie seine Mannschaft bei der 0:3-Niederlage am Sonntag beim VfR Kaiserslautern. „Das war in der ersten Halbzeit katastrophal. Da war keine Bereitschaft da.“ Da tröstete es ihn auch nicht, dass sein Team nach der Pause den Hebel umgelegt hat und in Unterzahl einige Chancen hatte. „Das Pech haben wir uns aber in der ersten Hälfte verdient.“

Deshalb ist am Sonntag, 14.30 Uhr, am Wattweiler Berg gegen den VfR Kirn Wiedergutmachung angesagt. Zumal auch das Vorrundenspiel in Kirn 0:3 verloren gegangen war. „Kirn ist unser Angstgegner. Gegen die sehen wir nie gut aus“, sagt Nuhic. Er hofft, dass ihn seine Mannschaft am Sonntag Lügen straft. „Wir wollen gewinnen und mit 40 Punkten in die Winterpause gehen“, ist der Weihnachtswunsch des Trainers.

Dazu sei allerdings eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den beiden letzten Spielen gegen Reichenbach (2:4) und beim VfR nötig. Die beiden Niederlagen hätten die „bisher gute Saison“ etwas beschädigt.



Bei der SG Zweibrücken-SV Ixheim freute man sich am Sonntag über den 5:1-Sieg gegen den SC Idar-Oberstein II. „Wir haben endlich mal die Chancen genutzt“, kommentiert das VBZ-Vorstandsmitglied Pascal Dahler den deutlichen Sieg. Mit dem Erfolg hat die SG VBZ-Ixheim den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze erreicht. „So ein deutlicher Sieg stärkt natürlich auch das Selbstvertrauen“, schätzt Dahler.

Und das werde auch am Sonntag, 14.30 Uhr, beim Tabellendritten VfR Baumholder benötigt. „Das ist eine schwere Aufgabe gegen eine starke Mannschaft“, sagt der VBZ-Sprecher. Allerdings hätte die eigene Mannschaft in der Vergangenheit gegen Spitzenteams einige Male gut ausgesehen. „Wir müssen kompakt stehen und dürfen die Gastgeber von unserem Tor weghalten“, nennt Dahler einen Schlüssel, um in Baumholder zu bestehen. Zumindest soll die Truppe sich „ordentlich verkaufen“, um mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause zu gehen. Denn das eine Woche später geplante Nachholspiel gegen Hoppstädten werde vermutlich erst im neuen Jahr ausgetragen, sagt Dahler.