| 21:46 Uhr

Spannender Schlussspurt
TSC ist in Lauerstellung

Voll da sein und jede Chance nutzen – das will der TSC Zweibrücken um Marcel Julier (in Rot) am Mittwochabend im Nachholspiel in Hüffelsheim.
Voll da sein und jede Chance nutzen – das will der TSC Zweibrücken um Marcel Julier (in Rot) am Mittwochabend im Nachholspiel in Hüffelsheim. FOTO: Norbert Schwarz
Mit einem Sieg im Nachholspiel der Fußball-Landesliga in Hüffelsheim könnten die Zweibrücker Druck auf die Konkurrenz an der Spitze ausüben. In der A-Klasse wird die Tabelle begradigt. Von Fritz Schäfer

Landesliga West Der Tabellenzweite TSC Zweibrücken hat weiter gute Chancen im Aufstiegsrennen zur Verbandsliga Südwest. Wobei der TSC-Sprecher Stephan Heidenreich derzeit leichte Vorteile bei den Mitkonkurrenten SV Rodenbach und SV Steinwenden sieht. Der SVR liegt mit 54 Zählern an der Spitze, der TSC folgt mit 52 Zählern vor dem SVS (51 Pkt.), der aber ein Spiel weniger absolviert hat. „Wir haben es nicht mehr in unserer Hand“, bewertet Heidenreich die Tabellensituation der Fußball-Landesliga West. „Wir sind vielmehr in einer Lauerstellung“, betont er.

„Wenn die Konkurrenten sich Ausrutscher erlauben, „dann wollen wir da sein“, beschreibt Stephan Heidenreich die Lage des Zweibrücker Teams um Trainer Sanel Nuhic. Dazu dürfe sich der TSC selbst keinen Ausrutscher erlauben. Deshalb dürfe die Mannschaft die SG Hüffelsheim im Nachholspiel am Mittwoch, 19 Uhr, nicht „auf die leichte Schulter nehmen“. Zumal Torjäger Dennis Gerlinger die weite Auswärtsfahrt nicht mit antreten kann. Mit einem Erfolg würde der TSC allerdings gehörig Druck auf die Konkurrenten aufbauen, die am Mittwoch ebenfalls nachsitzen müssen.

A-Klasse Süd Das Rechnen mit ein, zwei Spielen mehr oder weniger hat in der A-Klasse Süd am Mittwoch ein Ende. Mit den vier Nachholbegegnungen kommen alle Mannschaften drei Spieltage vor Schluss auf 27 Spiele.



Dabei kann der Tabellendritte SG Waldfischbach mit einem Sieg beim FK Petersberg (19 Uhr) den Platz an der Sonne übernehmen. „Wir haben am Sonntag Knopp-Wiesbach (0:0) geärgert. Jetzt wollen wir auch gegen Waldfischbach was ausrichten“, verspricht Petersbergs Spielleiter Martin Rohr. Dazu müsse seine Mannschaft die kämpferisch starke Vorstellung vom Sonntag in der Nachholpartie wiederholen.

Der Tabellenvierte Spielvereinigung Battweiler-Reifenberg kann den Abstand zu den Aufstiegsplätzen mit einem Sieg am Mittwoch, 19 Uhr, beim TuS Maßweiler, verringern. Doch Maßweiler ist trotz des 5:2-Erfolgs gegen Clausen noch nicht ganz aus dem Schneider. Die beiden Spitzenreiter Knopp-Wiesbach und Contwig müssen zusehen, was die Konkurrenten machen. Weiter spielen am Mittwoch, 19 Uhr, Leimen gegen Winzeln und Clausen gegen Fischbach.

B-Klasse West „Wir dürfen das Spiel nicht schon vorher abhaken“, warnt TSC-Sprecher Stephan Heidenreich seine Mannschaft davor, am Mittwoch, 19 Uhr, das Team von RW Höhmühlbach zu unterschätzen. Vor zwei Wochen unterlag der TSC in Höheinöd 0:1. „Die Höhmühlbacher werden kämpferisch alles geben“, erwartet Heidenreich. Da müsse der TSC ruhig bleiben. Zumal Höhmühlbach noch nicht ganz auf der sicheren Seite ist.

Die Verfolger PSV Pirmasens (gegen Martinshöhe) und Althornbach (gegen Großsteinhausen) müssen ebenfalls am Mittwoch, 19 Uhr, ran. Dabei steht der PSV nach den Worten des Spielleiters Helmut Kilb „unter Druck“, wenn erweiter um den Aufstieg mitspielen möchte. Um die gleiche Zeit spielt noch Harsberg gegen Wallhalben. Am Donnerstag empfangen die VB Zweibrücken II die SG SVN Zweibrücken/FC Oberauerbach zum kleinen Stadtderby. Anstoß ist um 19 Uhr.