| 00:00 Uhr

Trainer Schwarz fordert Ruhe und Geduld

 VTZ-Trainer Mirko Schwarz plagen Personalsorgen. Foto: Horst Klos
VTZ-Trainer Mirko Schwarz plagen Personalsorgen. Foto: Horst Klos FOTO: Horst Klos
Zweibrücken. Nach der bitteren Niederlage in Budenheim stehen die Oberliga-Handballer der VTZ Saarpfalz unter Zugzwang. Am Sonntag, 18 Uhr, steht in der Westpfalzhalle das wichtige Heimspiel gegen den Tabellenvierzehnten HV Vallendar an. kda

Von der Papierform her ist die VTZ, derzeit auf dem fünften Rang, klarer Favorit. Doch weiterhin plagen den Zweibrücker Trainer Mirko Schwarz Personalsorgen. Noch insgesamt zwei Spiele, dann dürfen die Zweibrücker Handballer in die ersehnte Winterpause. Ziel ist es, das Maximum aus diesen beiden Partien herauszuholen, also vier Punkte auf der eigenen Habenseite zu verbuchen.

Das letzte Spiel lief alles andere als optimal für die Rosenstädter. Schwarz fordert eine Reaktion seiner Jungs auf die vergangene Leistung und ist sich sicher: "Wir können es besser und werden es besser machen." Was die Zweibrücker dazu benötigen, ist dem Trainer klar: "Um eine gute Leistung abzurufen, brauchen wir eine hohe Konzentration und vor allem eine sehr gute mentale Stärke." Entscheidend sei auch die Spielvorbereitung. In der Trainingswoche musste Schwarz erneut auf die derzeit üblichen Verletzten verzichten.

Vallendar konnte in dieser Saison bisher erst drei Siege einfahren und steckt in der unteren Tabellenhälfte fest. Trotzdem weiß der Zweibrücker Trainer um die Stärken des kommenden Gegners: "Vallendar agiert in der Abwehr sehr gut, beweglich, robust, aggressiv und lauffreudig." Mit nur 287 Toren präsentiert Vallendar aktuell die beste Abwehr der Oberliga. "Und auch im Spiel Mann gegen Mann arbeiten sie sehr gut," sagt Schwarz. Sehr viele Spieler seien technisch gut ausgebildet - das wird es dem Gastgeber am Sonntag nicht einfach machen. Für Zweibrücken gilt es, die starke gegnerische Abwehr zu überwinden. "Im Angriff benötigen wir mehr Ruhe und Geduld. Die Abschlüsse müssen besser vorbereitet sein", erklärt Schwarz und plant, so die HV-Defensive zu knacken. Außerdem hofft die Mannschaft auf die laustarke Unterstützung der eigenen Fans. Im letzten Heimspiel für dieses Jahr soll die Halle noch einmal beben.

Dritte empfängt Erbach

Ebenfalls am Sonntag, 7. Dezember, ist Erbach/Waldmohr zu Gast bei der Zweibrücker Dritten. Spielbeginn ist um 20 Uhr. Die Zweibrücker weilen auf dem zehnten Tabellenplatz. Nach mehreren Niederlagen in Folge, wollen die VTZler endlich wieder Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen. Gegen den TabellenviertenErbach/Waldmohr keine leichte Aufgabe für die Zweibrücker.