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Islandpferde-Turnier
Tölt-Preis als furioser Abschluss

Sina Lacour (links) mit den beiden Siegern im A-Finale im Tölt, Thorsten Reisinger und Jens Füchtenschnieder.
Sina Lacour (links) mit den beiden Siegern im A-Finale im Tölt, Thorsten Reisinger und Jens Füchtenschnieder. FOTO: cvw / Cordula von Waldow
Zweibrücken. Thorsten Reisinger gewinnt das spannende A-Finale bei Zweibrücker Islandpferde-Festival nach Kampfrichter-Entscheid vor punktgleichem Jens Füchtenschnieder. Von Cordula von Waldow

Das Islandpferde-Festival am vergangenen Wochenende in Zweibrücken war ebenso dicht wie hochkarätig besetzt. Traditionsgemäß wurden die spannendsten Final-Prüfungen der zwei Turniertage am Samstagabend bei der großen Gala in der voll besetzten Reithalle ausgetragen. Die Spannung stieg, als das A-Finale im Tölt mit zwei punktgleich Führenden endete. Sowohl Thorsten Reisinger (Unterbronnen) mit Örn frá Stóra-Hofi als auch Jens Füchtenschnieder (Eutingen im Gäu) mit Amor frá Holtsmúla 1 erhielten jeweils 7,17 Punkte. Die fünf Richter entschieden sich nach dem Gesamteindruck mit drei zu zwei Stimmen für Thorsten Reisinger als Sieger.

Auch die mehrfache Verbands- und Deutsche Meister sowie MEM-Teilnehmerin, Sina Lacour vom Islandpferdezentrum Zweibrücken hatte sich mit Hraunar frá Húsavík für das A-Finale qualifiziert. Sie verpasste knapp das Treppchen und belegte mit der Wertnote 7,06 Rang vier hinter der mitteleuropäischen Meisterin Lisa Draht und Þula frá Völlum. Im Fünfgang siegte die Silbergewinnerin der Mitteleuropäischen Meisterschaft MEM, Paula Bock (IPF Karlsruhe) mit Sindri von Glashütte mit deutlichem Abstand. Im Viergang-Finale feierte die amtierende Deutsche Meisterin in der Dressur Kür, Katrin Reinert vom Hof Ruwertal auf ihrem Erfolgspferde Ás von Kirschgartshausen die Goldene Schleife. Der elfjährige Wallach erntete im Trab begeisterten Applaus und mit Noten von 8,5 und 9 Höchstbewertungen. Sina Lacour landete hier mit ihrem Schecken Tári frá Hvanneyri auf Rang fünf.

Im Showpass schließlich setzte sich Lisa Draht mit ihrem Top-Pferd Bassi frá Efri-Fitjum durch, die in der letzten Runde freihändig ohne Zügel ritt und dafür Begeisterungspfiffe und den größten Applaus des Publikums erhielt.