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Fechten
Tobias Petri verpasst Gold knapp

 VTZ-Fechter Tobias Petri kämpft sich in der deutschen Rangliste nach oben.
VTZ-Fechter Tobias Petri kämpft sich in der deutschen Rangliste nach oben. FOTO: Volker PEtri
Hamburg. Immer weiter nach oben klettert VTZ-Fechter Tobias Petri. Einen erfreulich starken Wettkampf hat der Zweibrücker beim „Wappen von Hamburg“, dem international offenen Ranglisten- und Qualifikationsturnier des Deutschen Fechter-Bundes (DFB), abgeliefert, bei dem die Senioren in den verschiedenen Altersgruppen mit dem Florett, Degen und Säbel an zwei Tagen um Punkte für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften kämpften. Nach dem ersten DFB-Quali-Turnier in Kassel, bei dem Tobias Petri von der VT Zweibrücken den achten Platz belegte, folgte die Überraschung in München, wo er durch den Bronze-Rang auf sich aufmerksam gemacht hatte. Bei der deutschen Meisterschaft in Bad Dürkheim verfehlte er nur knapp einen Medaillenplatz und wurde Sechster. In Hamburg wurde sein starker Einsatz nun mit Silber in der Altersklasse 40 belohnt. Von Volker Petri

Immer weiter nach oben klettert VTZ-Fechter Tobias Petri. Einen erfreulich starken Wettkampf hat der Zweibrücker beim „Wappen von Hamburg“, dem international offenen Ranglisten- und Qualifikationsturnier des Deutschen Fechter-Bundes (DFB), abgeliefert, bei dem die Senioren in den verschiedenen Altersgruppen mit dem Florett, Degen und Säbel an zwei Tagen um Punkte für die Teilnahme an den Weltmeisterschaften kämpften. Nach dem ersten DFB-Quali-Turnier in Kassel, bei dem Tobias Petri von der VT Zweibrücken den achten Platz belegte, folgte die Überraschung in München, wo er durch den Bronze-Rang auf sich aufmerksam gemacht hatte. Bei der deutschen Meisterschaft in Bad Dürkheim verfehlte er nur knapp einen Medaillenplatz und wurde Sechster. In Hamburg wurde sein starker Einsatz nun mit Silber in der Altersklasse 40 belohnt.

Treffsicher und konzentriert ließ Petri in der Vorrunde keine Niederlage zu und stand in der Setzliste für die Direktausscheidung auf Platz eins. Beachtlich war in Hamburg der Auftritt des VTZ-Athleten, der selbst im Halbfinale seine Gegner Peter Beugel-Kress (Blau-Weiss Buchholtz) mit 10:1 von der Bahn schickte. Im Finale stand er Jörn Ullrich (Duisburger FK) gegenüber, der sein Gefecht gegen Marcel Steinbach (FG Rotation Berlin) gewann. Im entscheidenden Duell um den Turniersieg konnte Tobias Petri seinen Vorrundensieg nicht wiederholen. Der VTZler hatte konzentriert agiert, war aggressiv, doch der fast zwei Meter große Gegner nutze seine Körpergröße aus und traf mit seinen Zwischenstößen – was zur 6:10-Niederlage führte. Der Ärger kurz nach dem Kampf legte sich bis zur Siegerehrung, bei der Tobias Petri glücklich über die Silbermedaille und gleichzeitig Rang drei in der deutschen Rangliste der AK 40 war.