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Tischtennis
Bundesranglistenturnier noch eine Nummer zu groß für Schütt

Waldfischbach. Tischtennis: Die 15-jährige Zweibrückerin Isabelle Schütt schied in Waldfischbach ohne Sieg nach der Vorrunde aus – spielte aber in vielen Partien auf Augenhöhe.

Die Zweibrückerin Isabelle Schütt vom saarländischen Oberligisten DJK Heusweiler ist beim Top-48-Bundesranglistenturnier der Damen am Wochenende in der Vorrunde gescheitert. Gegen die starke Konkurrenz, die auch aus Bundesligaspielern bestand, hatte die Tischtennisspielerin wenig Chancen und blieb sieglos.

Gleich zum Auftakt allerdings ein Riesenerlebnis für Schütt: Die frühere Akteurin der BTTF Zweibrücken und des TTC Nünschweiler stand der späteren Finalistin Jessica Göbel (TV Busenbach), einer gestandenen Bundesligaspielerin gegenüber. Da gab es zwar wenig zu ernten, doch immerhin hatte Schütt mal die Möglichkeit unter Turnierbedingungen gegen die Angriffsspielerin des TV Busenbach zu spielen. Einen Satz lang hielt Schütt stark mit – unterlag aber mit 7:11, 4:11, 4:11. Auch Tho Do Thi (LTTV Leutzscher Füchse), die ebenfalls ins Achtelfinale einzog, war eine Nummer zu groß für die Zweibrückerin. Die 15-Jährige verlor auch ihre zweite Partie – allerdings schon knapper als zum Auftakt – mit 10:12, 6:11, 9:11.

Danach kamen dann die schlagbaren Gegner. Gegen Karina Pankunin (TSV Schwarzenbek) hielt sie mit und hatte mit ihrem ersten Satzgewinn sogar ein Erfolgserlebnis auf der Habenseite. Die Niederlage der Angriffsspielerin fiel mit 10:12, 9:11, 11:2, 12:14 ungemein knapp aus. Auch der hoch eingeschätzten Naomi Pranjkovic (SV DJK Kolbenmoor) verlangte sie alles ab. Sie schaffte es sogar, einen Satz zu gewinnen, unterlag aber dennoch mit 13:15, 7:11, 11:7, 4:11. Gegen Katharina Bondareko-Getz (SV Schott Jena) gab es dann die größten Möglichkeiten für Isabelle Schütt, eine Partie zu gewinnen. Sie schaffte es in den Entscheidungssatz, unterlag dann aber mit 4:11, 11:9, 5:11, 11:8, 7:11. Noch war das Top 48 der Damen eine Nummer zu groß für Schütt, doch Möglichkeiten, dort zumindest Spielgewinne einzufahren, erhofft sie sich in den kommenden Jahren.



Die beiden Pfalzvertreter Anika Links (Pirmasens) und Lasse Becker vom Regionalligisten TSG Kaiserslautern schieden ebenfalls sieglos in der Vorrunde aus. Siegerin bei den Damen wurde nach einem 4:2 gegen Jessica Göbel (Busenbach) die PTTV-Stützpunktrainerin Tanja Krämer (TV Busenbach). Bei den Herren siegte Tobias Hippler (TuS Celle) im Finale gegen Gerrit Engemann (TTC GW Hamm) in sieben hart umkämpften Sätzen.

(bjh)