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SVN rutscht weiter ab

 Nassim Banouas (re.) bäumt sich nochmal auf – was aber ohne Wirkung für den SVN blieb. Foto: Schwarz
Nassim Banouas (re.) bäumt sich nochmal auf – was aber ohne Wirkung für den SVN blieb. Foto: Schwarz FOTO: Schwarz
Zweibrücken. Im Duell mit seinem Ex-Club Eintracht Trier hat Trainer Jens Kiefer mit seinem FC Homburg gestern eine empfindliche 0:2-Heimniederlage einstecken müssen. Fritz Schäfer

Das hatte sich der FC Homburg anders vorgestellt: Nach den ersten drei Spieltagen liegt das Team von Trainer Jens Kiefer nach der 0:2-Heimpleite gestern gegen Eintracht Trier mit erst einem Zähler auf dem vorletzten Platz der Regionalliga Südwest. "Es war eine bittere Niederlage", betont der 39-Jährige Coach.

Kiefer sprach von einigen Knackpunkten in diesem Spiel vor 1170 Zuschauern, die zur zweiten Niederlage innerhalb von fünf Tagen führten. Dabei trauerte er der ersten Großchance der Partie nach, die die Homburger durch Angelo Vaccaro (12.) hatten, als er aus acht Metern freistehend den Ball neben das Eintracht-Gehäuse setzte. Auf der Gegenseite zeigte sich Triers Trainer Peter Rubeck erbost, dass ein 25-Meter-Tor von Milorad Pekovic wegen Abseits (15.) keine Anerkennung fand. Ansonsten sahen die Zuschauer fußballerische Magerkost mit vielen Fehlpässen und hohen Bällen. Torchancen gab es kaum zu sehen. Dennoch: Trier führte zur Halbzeit durch Ajdin Zeric mit 1:0.

Nach der Pause hatte der FCH den spielerischen Faden gefunden. Doch die Druckphase dauerte nur fünf Minuten. Zunächst musste Eintracht-Torwart Jerome Reisacher einen 17-Meter-Schuss von Steven Kröner (47.) rausfischen, in der 50. Minute parierte er einen FCH-Strafstoß. Nach einem Foul von Pekovic an Marc Gallego verschoss Vaccaro. Den vergebenen Foulelfmeter sah Kiefer als zweiten Knackpunkt. Der Gastgeber verfiel wieder in das ideenlose Spiel der ersten Halbzeit und kassierte nach einem Konter (68.) durch Rudy Carlier das 0:2.

"Wir hatten den Gegner beschäftigt, ihn unter Druck gesetzt und unsere wenigen Möglichkeiten genutzt. In der einen oder anderen Szene hatten wir aber auch Glück", bekennt Rubeck. Kiefer bewahrt Ruhe: "Es ist erst der dritte Spieltag. Wir haben erst einen Punkt, aber es gibt kein Anlass zur Panik." Das sahen viele FCH-Fans anders: Sie verließen scharenweise kopfschüttelnd schon vor Spielende das Waldstadion.

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Auf einen BlickHomburg: Buchholz - Gaebler, Noll, Fischer, Wolf (67. Stegerer) - Gallego, Kilian, Kröner, Pinna (Grimm) - Hesse, Vaccaro. Tore: 0:1 (38.) Zeric; 0:2 (68.) Carlier. Gelbe Karten: Kilian, Wolf, Gallego - Reisacher, Pekovic, Carlier. Schiedsrichter: Zorn.Zuschauer: 1170. mh

 Giancarlo Pinna (links) schirmt gegen Stefan Thelen ab. Foto: mh
Giancarlo Pinna (links) schirmt gegen Stefan Thelen ab. Foto: mh FOTO: mh