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SVN: Drei Spieler weg – Insolvenzverfahren soll heute eröffnet werden

Zweibrücken. Dem SVN Zweibrücken steht ein ungemütlicher Februar bevor. Trainer Raphaél Laghnej geht davon aus, dass heute das Insolvenzverfahren gegen den Verein eröffnet wird. Das habe ihm der Vorsitzende des SVN, Richard Denger, gestern mitgeteilt. Martin Wittenmeier

"Herr Denger und ich hoffen, dass das Verfahren tatsächlich eröffnet wird. Für den SVN wäre es in der jetzigen Situation mit Sicherheit das Beste."

Auch personell deutet vieles auf einen kompletten Neustart hin. Drei Spieler, die Laghnej eigentlich zugesagt hatten, mit in die Verbandsliga zu gehen, werden den Verein jetzt doch verlassen. Mittelfeldspieler Peter Müller zieht es nach Bellheim, Kapitän Cihad Gündüz soll bei einem anderen Verbandsligisten unterschrieben haben. Und auch Jannik Jorissen hat seinen Abschied angekündigt. Bleiben will lediglich Eric Lira Muntowski. "Natürlich bin ich enttäuscht, aber wir haben jetzt die Chance, unbelastet in die neue Saison zugehen", sagt Laghnej. Unverständnis zeigt der 42-Jährige aber darüber, dass die beiden Neuzugänge Sedat Ibak und Mentor Morina bereits von einem "anderen Zweibrücker Verein" umworben werden. "Es wundert mich schon, dass ein Verein Interesse an einem Spieler hat, den er noch gar nicht gesehen hat."