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SVK verliert, bleibt aber vorn

 Mittelblocker Niklas Wolf (Mitte) war einer der zahlreichen Spieler, die SVK-Trainer Wolter am Wochenende ersetzen musste. Foto: mw/pmd
Mittelblocker Niklas Wolf (Mitte) war einer der zahlreichen Spieler, die SVK-Trainer Wolter am Wochenende ersetzen musste. Foto: mw/pmd FOTO: mw/pmd
Zweibrücken. Personalprobleme haben den Verbandsliga-Volleyballern vom SVK Blieskastel-Zweibrücken einen Strich durch die Rechnung gemacht. Zum Auftakt der Abstiegsrunde musste sich die Wolter-Truppe dem Ligaletzten Schwarzenholz geschlagen geben. Svenja Kissel

Den Start in die Abstiegsrunde hatten sich die Volleyballer des SVK Blieskastel-Zweibrücken anders vorgestellt. Gegen das Schlusslicht SSG Schwarzenholz/Griesborn unterlag die Mannschaft von Trainer Harald Wolter am Samstag überraschend mit 2:3 (25:15/25:19/23:25/24:26/4:15).

Überraschend war für Harald Wolter aber vor allem, wie einfach es zu Beginn für seine personell arg gebeutelte Mannschaft war. Gleich auf mehrere Stammspieler musste der 51-Jährige verzichten. So fehlten etwa Libero Jürgen Wilhelm, die beiden Mittelblocker André Noll und Niklas Wolf, Diagonalspieler Daniel Hoffmann und Christian Bernhard. "Bei dieser langen Liste wird es mit den Alternativen schon langsam eng, in so einer Situation wird es dann auch gegen den Tabellenletzten schwer." Doch in die Partie kamen die Zweibrücker recht gut. Den ersten Abschnitt dominierte die Wolter-Truppe, setzte sich mit 25:15 souverän durch. Auch im zweiten Satz ging es zunächst so weiter. "Doch ab der Mitte haben sich die Fehler schon gehäuft", erklärt der SVK-Trainer. Dennoch behauptete sich sein Team. Noch. Danach ließ die Konzentration aufseiten der Zweibrücker nach. Die Annahme passte nicht mehr, im Angriff fehlte der Druck. Die Folge: Schwarzenholz setzt sich mit 25:23 knapp durch. "Wir müssen uns an die eigene Nase fassen", kritisiert Harald Wolter. Vor allem im vierten Durchgang. Den hatte der führende der Abstiegsrunde fast schon für sich entschieden. Mit 21:15 und 23:19 lag der SVK vorn. "Wir haben dann aber Fehler um Fehler gemacht - und dem Gegner ein Geschenk", sagt Wolter. Denn im fünften Durchgang ging nichts mehr bei seiner Mannschaft. Schlusslicht SSG Schwarzenholz/Griesborn feierte den ersten Saisonsieg. Mit dem einen Zähler aus der 2:3-Niederlage könne Wolter zwar nicht ganz zufrieden sein, dennoch behält sein Team als Siebter der Vorrunde den Spitzenplatz der Abstiegsrunde und damit die gute Ausgangsposition im Kampf um den Klassenverbleib in der Verbandsliga. Mit drei Punkten und einem Spiel weniger vor den nächsten Verfolgern ist Harald Wolter guter Dinge, in den verbleibenden Partien die nötigen Zähler zu sammeln.

Das nächste Spiel ist erst für den 7. März vorgesehen. Dann soll der SVK Blieskastel-Zweibrücken zuhause gegen die TSG Differten/Schaffhausen/Bous sowie den TV Losheim ran. Die Partie gegen Losheim könnte aber aufgrund einer Anfrage der Gäste noch verlegt werden. "Wir wollen die vier Wochen bis dahin nutzen, unsere Wehwehchen auszukurieren, um dann voller Elan in den Schlussspurt zu gehen."