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SVK bastelt kurz vor Rundenstart noch an Aufstellung

 Vor einer Herausforderung steht SVK-Trainer Harald Wolter (rechts) zum Start der neuen Runde am Samstag: Wichtige Spieler haben das Team berufsbedingt verlassen. Foto: Wille/pma
Vor einer Herausforderung steht SVK-Trainer Harald Wolter (rechts) zum Start der neuen Runde am Samstag: Wichtige Spieler haben das Team berufsbedingt verlassen. Foto: Wille/pma FOTO: Wille/pma
Zweibrücken. Nach der Freude über den Klassenverbleib hat der SVK Blieskastel-Zweibrücken vor dem Start in die neue Volleyball-Verbandsligarunde noch mit einigen Baustellen zu kämpfen. Los geht's für den SVK beim Aufsteiger in Wiesbach. ski

Eine schwierige Vorbereitung liegt hinter den Verbandsliga-Volleyballern des SVK Blieskastel-Zweibrücken. Mit einer guten Rückrunde hatte sich das Team im vergangenen Jahr den Klassenverbleib gesichert, am letzten Spieltag gejubelt. Diese Freude ist mittlerweile verflogen.

Trainer Harald Wolter steht vor der Herausforderung, seine Mannschaft aufgrund personeller Veränderungen umzustellen, ein neues Team zu formen. Bislang ist das noch nicht so gelungen, wie es sich der 51-Jährige erhofft hatte. "Meine Spieler ziehen in diesem Jahr noch nicht so mit", bedauert Wolter. Mit Paul Morawietz hat eine Stütze des Teams den Verein verlassen. Der Mittelblocker lebt mittlerweile in Basel und steht daher nicht mehr zur Verfügung. Benjamin Brill hat es aus beruflichen Gründen nach Hamburg verschlagen. "Die beiden waren sehr zuverlässige Spieler, waren im Training immer voll dabei." Ihr Fehlen mache sich ebenso bemerkbar wie der gesundheitsbedingte Ausfall von Niklas Wolf. Damit brechen Harald Wolter zwei Mittelblocker weg. "Ich muss mir etwas Neues einfallen lassen", betont er. Auch Christian Bernhard, der sich im Frühjahr den Daumen gebrochen hatte, ist noch nicht wieder fit. Neu hinzugestoßen sind André Noll - früher bereits beim SVK und beim TV Limbach aktiv - sowie mit Daniel Hübert und Tobias Wall zwei junge Perspektivspieler. Sie müssten aber erst in die Mannschaft hineinwachsen. Ob Noll am Samstag bereits spielberechtigt ist, ist offen. "Wir müssen sehen, wie wir zurechtkommen, da wir noch nicht eingespielt sind", hat Wolter noch keine endgültige Lösung für die Aufstellung parat. Zudem geht der Trainer davon aus, dass er in diesem Jahr nur selten mit der gleichen Formation auflaufen kann. "Das war im vergangenen Jahr einfacher." Die Mannschaft habe aber durchaus Potenzial, nur sei noch Zeit zur Entwicklung nötig.

Eine weitere Hürde auf dem Weg zum Klassenverbleib: Die saarländischen Ligen werden ab der kommenden Saison neu geordnet. Derzeit sind die Klassen auf zwölf Teams ausgelegt. Ab der Saison 2015/16 werden diese auf neun verringert. Damit ändert sich der Modus: Bislang haben sich nach der Vorrunde die Klassen geteilt, die unteren sechs Teams kämpften gegen den Abstieg, die Oberen um den Aufstieg. In Zukunft wird es wieder eine komplette Hin- und Rückrunde geben. "Das macht es schwerer, den Klassenverbleib zu schaffen", betont der SVK-Trainer.

Am ersten Spieltag der mit nur elf Teams besetzten Liga - Göttelborn hat abgemeldet - geht es für die Zweibrücker am Samstag, 19 Uhr, zum Aufsteiger TV Wiesbach . Gegen diese Mannschaft hatte die Wolter-Truppe in einem Test mit 1:3 verloren. "Da haben wir allerdings viel durchgewechselt, nie mit der besten Sechs auf dem Feld gestanden." Wiesbach sei ein durchaus schlagbarer Gegner zum Auftakt, der allerdings eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern im Team hat. Insgesamt schickt der SVK in dieser Spielzeit drei Teams ins Rennen: Die Männer in der Verbandsliga, ein Frauenteam, die in die Kreisliga abgestiegen ist sowie eine männliche U18.